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06.06.2011

01:33 Uhr

Vereinte Nationen

Deutschland unterstützt zweite Amtszeit für Ban

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon will sich um eine zweite Amtszeit bewerben. Guido Westerwelle verkündet Deutschlands Unterstützung für die Kandidatur. Er mahnt aber auch eine Reform der UN an.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Quelle: dpa

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon.

New YorkDeutschland unterstützt die Kandidatur von Ban Ki Moon für eine zweite Amtszeit als Generalsekretär der Vereinten Nationen. Der Südkoreaner habe seine bisherige Amtszeit sehr überzeugend wahrgenommen, sagte Außenminister Guido Westerwelle am Montagabend (Ortszeit) in Washington, wo er mit einer hochrangigen Delegation von Bundeskanzlerin Angela Merkel eingetroffen war.

„Ban Ki Moon steht für Ausgleich, für Fairness zwischen den Ländern und er steht für friedliche Konfliktlösung. Das ist auch die Politik, die Deutschland in den Vereinten Nationen unterstützt.“ Er sei ein Generalsekretär der die UN stärke, sagte Westerwelle.

Der Außenminister wiederholte zugleich den deutschen Wunsch nach einem ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat, wo die Bundesrepublik derzeit als nichtständiges Mitglied vertreten ist. Er betonte die „deutsche Bereitschaft, als Interessensvertreter europäischer Anliegen mehr Verantwortung zu übernehmen“.

Der 66-jährige Ban Ki Moon hatte am Montag in New York seine Kandidatur bekanntgegeben. Kurz zuvor hatte ihm die asiatische Staatengruppe bei der Weltorganisation ihre Unterstützung zugesagt. Auch Frankreich signalisierte Zustimmung. Nach Einschätzung aus diplomatischen Kreisen gibt es an seiner Wiederwahl kaum Zweifel.

Westerwelle bekräftigte, die UN müssten dringend reformiert werden. „Es bleibt dabei, Deutschland ist der Überzeugung, dass die Vereinten Nationen reformiert werden müssen. Sie spiegeln die Gewichte unserer heutigen Welt so nicht mehr wieder, sondern eher die Verhältnisse wie sie nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen sind.“ Dass etwa Lateinamerika oder ein ganzer Kontinent wie Afrika nicht ständig im UN-Sicherheitsrat vertreten seien, müsse geändert werden.

Von

dapd

Kommentare (1)

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Revision

07.06.2011, 02:58 Uhr

der erste vernünftige UN-Generalsekretär seit Kurt Waldheim.

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