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28.04.2015

16:28 Uhr

Verhandlungen wegen Steuerabkommen

Athen will an Schwarzgeld in der Schweiz kommen

Nach Expertenschätzungen liegen auf griechischen Konten in der Schweiz rund 80 Milliarden Euro. Zwei Drittel davon sollen Schwarzgeld sein. Die beiden Länder verhandeln über ein bilaterales Steuerabkommen.

Regierungsvertreter aus Griechenland und aus der Schweiz trafen sich im Finanzministerium in Athen. AFP

Gianis Varoufakis nach dem Treffen

Regierungsvertreter aus Griechenland und aus der Schweiz trafen sich im Finanzministerium in Athen.

AthenDie Schweiz und das pleitebedrohte Griechenland haben am Dienstag ihre Gespräche über ein bilaterales Steuerabkommen wiederaufgenommen. Regierungsvertreter beider Länder trafen sich im Finanzministerium in Athen.

Bei den Gesprächen waren unter anderem der Leiter des Schweizer Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF), Jacques de Watteville, der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis sowie der für die Korruptionsbekämpfung zuständige Minister Panagiotis Nikoloudis dabei. Es war das zweite Treffen seit Jahresbeginn zu diesem Thema.

Nach Expertenschätzungen liegen auf griechischen Konten in der Schweiz rund 80 Milliarden Euro. Zwei Drittel davon sollen Schwarzgeld sein. Die Gespräche sollen in den kommenden Monaten fortgesetzt werden, hieß es aus dem Finanzministerium in Athen.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr Teito Klein

28.04.2015, 17:09 Uhr

Das ist ja ganz was neues!
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Bisher hat es Griechenland doch immer abgelehnt, gegen Steuerhinterzieher vorzugehen.
Auch die Syriza!

Und gab es da nicht einmal die berühmte "Lagarde-Liste", welche auf misteriöse Weise einfach verschwunden ist?
Und will Syriza nicht für Steuerhinterziehern eine Amnestie erlassen?

Reiner Blumenhagen

29.04.2015, 07:57 Uhr

Dass Sie es immer wieder wiederholen macht es nicht wahrer: diese Liste ist nicht "verschwunden".
http://www.handelsblatt.com/politik/international/griechenland-freispruch-fuer-journalisten/9138610.html

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