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20.03.2014

01:52 Uhr

Vermisste Boeing

Malaysia bittet das FBI um Hilfe

Malaysia hat die US-Bundespolizei in die Suche nach Flug MH370 eingeschaltet. Das FBI soll den Flugsimulator untersuchen, der im Haus des Piloten gefunden wurde. Obama gibt der Suche nach der Boeing „höchste Priorität “.

Das FBI wurde nun in die Suche nach dem vermissten Flugzeug eingeschaltet. ap

Das FBI wurde nun in die Suche nach dem vermissten Flugzeug eingeschaltet.

WashingtonDie malaysische Regierung hat die US-Bundespolizei FBI in die Suche nach den Ursachen für das mysteriöse Verschwinden einer Boeing 777 am 8. März eingeschaltet. Das FBI sei gebeten worden, den Flugsimulator zu untersuchen, der im Haus des malaysischen Piloten des Fluges MH370 gefunden worden sei - und von dem Daten gelöscht wurden, teilte ein US-Ermittler am Mittwoch in Washington mit. Die malaysischen Behörden hoffen, dass es möglich ist, aus dem Speicher des Flugsimulators Daten wiederherzustellen.

Die Boeing war am 8. März mit 239 Menschen an Bord von Kuala Lumpur Richtung Peking gestartet. Von dem Flugzeug fehlt jede Spur. Unter den Insassen waren 153 Chinesen. Sowohl im Haus des Flugkapitäns Zaharie Ahmad Shah als auch im Haus von Ko-Pilot Fariq Abdul Hamid hatten Ermittler einen Flugsimulator gefunden. Weil die Kommunikationssysteme an Bord des vermissten Flugzeugs absichtlich abgeschaltet wurden und offenbar auch bewusst die Flugroute geändert wurde, konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Piloten.

US-Präsident Barack Obama sagte am Mittwoch dem Fernsehsender KDFW, er gebe der Suche nach der vermissten Maschine "höchste Priorität“. Es gebe eine "enge Zusammenarbeit" mit den malaysischen Behörden, fügte Obama hinzu. Sowohl die Bundespolizei FBI als auch die US-Flugaufsichtsbehörden stünden für die Zusammenarbeit mit Kuala Lumpur zur Verfügung.

Von

afp

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