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07.01.2005

19:39 Uhr

Vermisstenzahl bleibt hoch

G7-Länder stimmen Schuldenmoratorium zu

Die Gruppe der sieben führenden Industrieländer hat am Freitag einem Schuldenmoratorium zu Gunsten von der Flut in Südasien betroffener Länder zugestimmt. Die G-7-Finanzminister sind sich demnach einig, dass IWF, Weltbank und Asiatische Entwicklungsbank sowie weitere multilaterale Institutionen alle Anstrengungen unternehmen sollten, um finanzielle Unterstützung bereit zu stellen.

Die Küstenregion Thailands ist verwüstet - die Opfer in den Katastrophenregionen werden großteils in Massengräbern bestattet. Foto: dpa

Die Küstenregion Thailands ist verwüstet - die Opfer in den Katastrophenregionen werden großteils in Massengräbern bestattet. Foto: dpa

HB LONDON/BERLIN/BANDA ACEH/COLOMBO/NEU DELHI/GENF. Bis der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank eine Analyse des Finanzierungsbedarfs zum Wiederaufbau erstellt hätten, solle den Flutländern auf Wunsch ein Moratorium gewährt werden, teilten die G7-Finanzminister am Freitag in London mit.

„Die G7 werden mit anderen Gläubigern im Pariser Club an einem Konsens für diesen Vorschlag arbeiten“, hieß es weiter. Das Bundesfinanzministerium nannte die Einigung einen großen Schritt nach vorn in den internationalen Bemühungen um eine substanzielle Hilfe. Zu den G7 gehören neben Deutschland, die USA, Japan, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada.

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