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29.11.2013

17:46 Uhr

Verpflichtungen nicht erfüllt

Finanzinspektoren sagen Griechenland-Reise ab

Die europäischen Finanzinspektoren verzichten vorerst auf einen Besuch in Griechenland. Die Südeuropäer sollen Verpflichtungen nicht erfüllt haben. Damit könnte sich die Auszahlung von weiteren Hilfszahlungen verzögern.

Griechenland bekommt vorerst keine weitere Finanzhilfen von der EU und dem IWF. dpa

Griechenland bekommt vorerst keine weitere Finanzhilfen von der EU und dem IWF.

BrüsselDie Finanzinspektoren von Europäischer Union (EU) und Internationalem Währungsfonds (IWF) haben offenbar einen für kommende Woche geplanten Besuch in Griechenland abgesagt. Das Land habe seine Verpflichtungen nicht erfüllt, hieß es am Freitag aus Euro-Zonen-Kreisen zur Begründung. Damit könnte sich auch die Auszahlung einer weiteren Hilfstranche für das hoch verschuldete Euroland verzögern. Die Finanzminister der Euro-Staaten kommen am 9. Dezember zusammen, um über die Freigabe der Mittel zu entscheiden. Das griechische Finanzministerium teilte indes mit, dass es immer noch mit seinen internationalen Kapitalgebern über das Datum des Besuchs verhandele.

Die Verschiebung der Reise könnte eine Taktik der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und IWF sein, um den Druck auf das krisengeschüttelte Mittelmeerland zu erhöhen. Die Gläubiger besuchen Griechenland regelmäßig, um die unter dem milliardenschweren Rettungspaket vereinbarten Reformen zu kontrollieren. Ein positiver Troika-Bericht ist Voraussetzung für die Auszahlung neuer Milliarden-Hilfen. Athen sollte nach ursprünglicher Planung von der Troika bis Jahresende 5,9 Milliarden Euro erhalten.

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hatte Griechenland erst kürzlich gewarnt, dass viele Finanzminister der Euro-Zone allmählich die Geduld verlören. Die Troika ringt schon seit Wochen mit der Regierung in Athen um die Sparziele für das kommende Jahr und weitere Strukturreformen. Griechenland wird bereits seit 2010 mit zwei Hilfspaketen von insgesamt 240 Milliarden Euro an Krediten gestützt.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Michl

29.11.2013, 16:42 Uhr

Letztendlich wird doch wieder gezahlt! Wer zahlt's? Der Deutsche Michl! Was gibt's dafür? Weitere Lippenbekenntnisse und vorsätzlichen Lug und Betrug. Kennen wir doch alles schon. Nicht die Griechen sind schuld! Die Deutschen, besser deren Politiker! Die lassen alles mit sich machen und sich nach Strich und Faden ver.....
Das Deutsche Volk ist selbst schuld! Es hatte eine echte Alternative...

Account gelöscht!

29.11.2013, 17:03 Uhr

Toll finde ich auch, dass Frankreich jetzt sagt, dass Deutschland der kranke Mann Europas sei.

Wahrscheinlich denkt er auch, dass Resteuropa eine Party feiern kann...

Rudolfo

29.11.2013, 17:22 Uhr

Griechenland wird es nicht schaffen, ausser es tritt aus der EU aus und kann mit eigener Währung abwerten.

Ansonsten war GR seit Bestehen des Staates zahlungsunfähig und wird es auch bleiben.

In der Fachsprache heisst hier Unterstützung Insovenzverschleppung.

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