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06.02.2015

14:08 Uhr

„Verschwendung durch die Regierung“

Überwachung von Assange kostet 13 Millionen Euro

Der Wikileaks-Gründer Julian Assange wird von der britischen Polizei rund um die Uhr überwacht. Das kostet 11.000 Euro pro Tag. Eine Webseite kritisiert das Vorgehen. Man hätte stattdessen 459 Lehrer einstellen können.

Eine Webseite hat die Überwachungskosten der britischen Polizei zusammengerechnet: 13 Millionen Euro pro Jahr. Reuters

Julian Assange winkt aus dem Fenster der Botschaft Ecuadors

Eine Webseite hat die Überwachungskosten der britischen Polizei zusammengerechnet: 13 Millionen Euro pro Jahr.

LondonDie Rund-um-die-Uhr-Überwachung des Wikileaks-Gründers Julian Assange hat den britischen Steuerzahler nach Berechnungen seiner Organisation bereits mehr als zehn Millionen Pfund (über 13 Millionen Euro) gekostet. Die sich laufend erhöhende Summe wird auf einer Website namens govwaste.co.uk dokumentiert, mit der Wikileaks die „Verschwendung durch die Regierung“ kritisiert. Mit den rund 13 Millionen Euro hätten demnach über acht Millionen Gratismahlzeiten für Bedürftige, 39.000 Übernachtungen im Krankenhaus oder die Jahresgehälter von 459 Grundschullehrern bezahlt werden können.

Im vergangenen Jahr hatte Scotland Yard erklärt, die Bewachung der ecuadorianischen Botschaft in London, in der Assange seit Juni 2012 wohnt, koste fast 11.000 Euro pro Tag. Darin enthalten seien die Polizistengehälter inklusive Überstunden, die Nutzung von Fahrzeugen, Büros sowie Computern.

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Die Snowden-Enthüllungen reißen nicht ab: Laut einem Bericht wurden auch Besucher der Enthüllungsplattform Wikileaks überwacht. Dafür nutzte der britische NSA-Partnerdienst GCHQ wohl ein Gratis-Programm aus dem Internet.

Schweden hat die Auslieferung von Assange beantragt, um ihn zu zwei Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs und der Vergewaltigung zu verhören. Nachdem Assange bei der britischen Justiz alle Rechtsmittel gegen das Auslieferungsgesuch ausgeschöpft hatte, war er vor zwei Jahren in die ecuadorianische Botschaft in London geflohen, wo ihm Ecuador „politisches Asyl“ gewährte und er seither lebt.

Assange bezeichnet die Vorwürfe gegen ihn als politisch motiviert und fürchtet, von Schweden an die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm ein Prozess wegen Geheimnisverrats drohen könnte. In den USA gibt es allerdings bisher weder eine Anklage gegen Assange, noch ein Auslieferungsgesuch. Wikileaks hatte mit der Veröffentlichung von Geheimdokumenten zu den Kriegen im Irak und in Afghanistan sowie der Publikation zehntausender US-Diplomatendepeschen den Zorn Washingtons auf sich gezogen.

Von

afp

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

06.02.2015, 17:01 Uhr

Der Wikileaks-Gründer Julian Assange wird von der britischen Polizei rund um die Uhr überwacht. Das kostet 11.000 Euro pro Tag.

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Eine billige Überwachung in Deutschland kostet Monatlich mindestens 100 000€.

Dass dieses aber bei Menschen in Deutschland betrieben wird....

wie Du und Ich...die nichts begangen haben...ist zum Kopfschütteln.

Der Witz...der Mensch der bewacht wird...hört es auch...

und hört auch die entsprechendes SUMEN in dessen nähe.

Scheinbar haben Geheimdienste viel Geld um es Sinnlos auf dem Kopf zu hauen.

Aber die Terroristen in Paris...bei denen hatte man die berechtigte Überwachungen eingestellt ?

Wie Traurig Liebe Geheimdienste !!!





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