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14.07.2017

03:10 Uhr

Verteidigung von Junior

Trumps Sohn soll vor Justizausschuss aussagen

Trump hat seinen Sohn Donald Trump Jr. verteidigt: Das Treffen mit der russischen Anwältin sei Standard im Wahlkampf. US-Geheimdienste beschuldigen Moskau schon länger, Email-Konten der Demokraten gehackt zu haben.

Der Sohn des US-Präsidenten hat Emails veröffentlicht, in denen er daran interessiert schien, Informationen von der russischen Regierung anzunehmen. AFP

Volle Transparenz

Der Sohn des US-Präsidenten hat Emails veröffentlicht, in denen er daran interessiert schien, Informationen von der russischen Regierung anzunehmen.

WashingtonDer Justizausschuss des US-Senats will den ältesten Sohn von US-Präsident Donald Trump in der Russland-Affäre befragen. Der Vorsitzende des Gremiums, der Republikaner Chuck Grassley, kündigte am Donnerstag an, Donald Trump Jr. in einem Brief um eine Aussage vor dem Gremium zu bitten.

Währenddessen hat US-Präsident Donald Trump das Treffen seines Sohnes mit einer russischen Anwältin als Standard-Wahlkampfpraxis verteidigt. „Die meisten Leute hätten dieses Treffen wahrgenommen“, sagte Trump bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris. „Es heißt Oppositionsrecherche, oder Recherche zu deinem Gegner“.

Trumps Sohn Donald Trump Jr. hatte in dieser Woche Emails aus dem Jahr 2016 veröffentlicht, in denen er daran interessiert schien, Informationen von der russischen Regierung anzunehmen, die der Kampagne der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hätten schaden können. Die E-Mails wurden vor einem Treffen im Trump Tower in New York mit einer russischen Anwältin verschickt, an dem auch Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager Paul Manafort und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner teilnahmen.

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Der Justizausschuss des US-Senats will Trump Jr. befragen. Der 39-Jährige solle ziemlich bald vor dem Gremium erscheinen, möglicherweise schon nächste Woche, sagte der Ausschussvorsitzende Chuck Grassley. Falls nötig, werde er ihn unter Strafandrohung vorladen. Was er Trump Jr. fragen wird, behielt Grassley für sich, sagte aber, die Ausschussmitglieder könnten alle Fragen stellen, die sie wollten.

Der Ausschuss ist eines der Kongressgremien, die sich mit einer mutmaßlichen Einflussnahme Russlands auf die US-Wahl im Herbst vergangenen Jahres befassen

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