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10.07.2011

16:49 Uhr

Verteidigungsminister

USA sehen Al-Kaida kurz vor der Niederlage

Die guten Zeiten für Al-Kaida sind vorbei. Und US-Verteidigungsminister Leon Panetta ist zuversichtlich, dass die Amerikaner das Terrornetzwerk sehr bald besiegt haben werden. Und nicht nur das.

Der amerikanische Verteidigungsminister Leon Panetta (rechts) trifft in Afghanistan General David Petraeus. Quelle: dpa

Der amerikanische Verteidigungsminister Leon Panetta (rechts) trifft in Afghanistan General David Petraeus.

Washington/Kabul/IslamabadDer neue US-Verteidigungsminister Leon Panetta hat sich bei seinem Antrittsbesuch in Afghanistan zuversichtlich gezeigt, dass das Terrornetz Al-Kaida besiegt werden könne. Die Extremisten strategisch zu schlagen, sei für die USA „in greifbarer Nähe“, sagte Panetta nach Pentagon-Angaben. Er war am Samstag in Kabul eingetroffen. Bei neuen Anschlägen in Afghanistan wurden unterdessen sechs Soldaten der Internationalen Schutztruppe Isaf getötet.

Die USA hätten zehn bis 20 der Schlüsselfiguren der Al-Kaida-Führung in Pakistan, im Jemen und anderen Regionen identifiziert, sagte Panetta weiter. Würden sie aufgespürt, wäre das gleichbedeutend mit der Niederlage der Terrororganisation. Der neue Al-Kaida-Führer Aiman al-Sawahiri befinde sich wahrscheinlich in der schwer zugänglichen, von Pakistan verwalteten Stammesregion an der Grenze zu Afghanistan.

Das Terrornetz sei nicht mehr in der Lage, Anschläge im Stile des 11. September 2001 auszuführen, so Panetta. „Sie sind auf der Flucht.“ Nach dem Tod Osama bin Ladens sei es an der Zeit, „maximalen Druck“ auf die Extremisten auszuüben. Würden die Anstrengungen fortgesetzt, könne Al-Kaida als Bedrohung ausgemerzt werden.

Bei seinem Besuch traf Panetta auch mit den scheidenden Isaf-Kommandeur, US-General David Petraeus, und Präsident Hamid Karsai zusammen. Nach Angaben des Präsidentenpalastes ging es dabei auch um Fragen zur bevorstehenden Kommandoübergabe an die afghanische Armee und Polizei sowie die Ausbildung der Sicherheitskräfte.

Der frühere Chef des US-Geheimdienstes CIA deutete nach einem Bericht der „New York Times“ im Gespräch mit Reportern an, dass er den Verbleib von Bin-Laden-Nachfolger Al-Sawahiri bei Beratungen mit dem pakistanischen Geheimdienst ISI zur Sprache gebracht habe.

Kommentare (2)

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Hartmut

11.07.2011, 08:54 Uhr

CIAda wird nicht "besiegt" werden.
Es wird noch für weitere False Flag Aktionen gebraucht......

Worldwatch

11.07.2011, 13:17 Uhr

Da ist wohl allein der Wunsch der Vater des Gedankens.
Aber auch US-Verteidigungsminister duerfen sich was wuenschen. Die Gendanken sind frei.

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