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28.01.2013

22:09 Uhr

Verteidigungsministerium

USA plant Drohnenbasis im Nordwesten Afrikas

Das US-Verteidigungsministerium erwägt die Stationierung von Drohnen in Nordwest-Afrika zur Überwachung des dortigen Ablegers des Terrornetzwerks Al-Kaida. Niger und Burkina Faso sind als mögliche Standorte im Gespräch.

Eine Drohne von Typ MQ-1 Predator der der US Air Force an einem nicht näher bezeichneten Ort. dpa

Eine Drohne von Typ MQ-1 Predator der der US Air Force an einem nicht näher bezeichneten Ort.

WashingtonEin Regierungsvertreter bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Montag einen Bericht der "New York Times", wonach künftig unbewaffnete Drohnen im Luftraum über der Sahara-Region patrouillieren sollen. Als Standorte für die Drohnenbasis seien Niger und Burkina Faso im Gespräch. Beide Länder grenzen an Mali, wo die französische Armee die Regierungstruppen im Kampf gegen Islamisten unterstützt.

Die Regierungen des Niger und der USA hätten bereits ein Abkommen über die Stationierung von US-Soldaten in dem afrikanischen Land geschlossen, sagte der Regierungsvertreter, der nicht namentlich genannt werden wollte. Der Oberkommandierende der US-Truppen in Afrika, General Carter Ham, sei am 11. Januar zu Gesprächen in Nigers Hauptstadt Niamey gewesen. Der "New York Times" zufolge könnten fast 300 Soldaten nach Niger verlegt werden. Aus Burkina Faso starten bereits Drohnen, die von privaten Sicherheitsfirmen betrieben werden.

Die Regierung in Washington fürchtet einen zunehmenden Einfluss von radikalen Islamisten und Verbündeten von Al-Kaida in der Sahara-Region. Neben dem Konflikt in Mali führten der tödliche Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi im September und die blutige Geiselnahme auf einer Gasförderanlage in Algerien Mitte Januar die wachsende Bedrohung vor Augen.

Von

afp

Kommentare (3)

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TOUSPOURUN

28.01.2013, 23:35 Uhr

Eine weitere Falschmeldung getreu dem Motto: Was sollen die Massen glauben bzw. denken? Die USA wollen Freiheit und Demokratie militärisch absichern und gegen die bösen Al Kaida Terroristen mobil machen...
Worum geht es eigentlich? Sicherung der Rohstoffe auf dem Afrika Kontinent um zu vermeiden, dass China weiter an Einfluss gewinnt. Die Franzosen von Hollandaise wollen das Uranium im Niger für Ihre Atomkraftwerke, die Briten von David ich bin's wieder die Marionette der City of London Cameron können es nicht lassen wie in alten Zeiten als Kolonialmacht aufzutreten und bereiten sich auf den nächsten Einsatz. Das ist die „Coalition of the Willing“ die Kriegsverbrecher Bush für den Irak sich gewünscht hätte! Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Mali… ein NATO/UK/FR Desaster nach dem anderen, Millionen Toten, Billionen verschwendet aber kein Geld um sich um die Probleme der Menschen zu Hause zu kümmern. Dafür Kriegsverbrecher die von den Medien mit Handschuhen angefasst werden und die Ölressourcen für die Multis im Irak gestohlen haben. Wenn Rohstoff Nummer 1 in Irak und Libyen nicht Öl sondern Broccoli wäre, wären Saddam und Muammar noch da

Realistin

29.01.2013, 00:23 Uhr

Dieser verlogene Westen wird noch irgendwann seine Quittung für all das Elend und Leid, was er den Armen, unschuldigen Menschen angetan hat und antut, bekommen!!!

juhoh

29.01.2013, 00:25 Uhr

Ja womöglich. Wenns aber Broccoli wäre, würden sie sich wenigstens gesund ernähren. Vieleicht sind die ja so, weil sie zu viele Hamburger essen. Das rote Fleisch macht sie so agressiv, die Amis meine ich. Politik ist schmutzig, Weltpolitik ist grausam und unmenschlich. War schon immer so, ist jetzt so und wird in Zukunft so sein. Es geht immer nur um die VERMEIDLICHEN Interessen des jeweiligen Volkes. In Wahrheit geht es aber um Geltungssucht und Profitgier einiger Wenige.

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