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19.12.2011

12:47 Uhr

Video

„Hysterische Trauer“ - staatlich verordnet

Nach dem Tod des „geliebten Führers“ sendet das Staatsfernsehen Bilder von schluchzenden Passanten in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang. Selbst geweint wird in der kommunistischen Diktatur in Reih und Glied.

Nach dem Tod von Kim Jong Il sendet das nordkoreanische Staatsfernsehen Bilder von trauernden Passanten. AFP

Nach dem Tod von Kim Jong Il sendet das nordkoreanische Staatsfernsehen Bilder von trauernden Passanten.

Pjöngjang Nach dem Tod von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il haben die Staatsmedien des autoritär geführten Landes von Szenen „unbeschreiblicher Trauer“ berichtet. Die Menschen „versuchen nicht einmal, die Tränen fortzuwischen, und  ringen mit Schmerz und Verzweiflung angesichts des Verlusts“, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Montag. Das Staatsfernsehen des wichtigsten Verbündeten China zeigte in Tränen aufgelöste Passanten auf den Straßen der nordkoreanischen  Hauptstadt Pjöngjang.      

Im ganzen Land waren die Flaggen am Montag auf Halbmast gesetzt. Bis zum 29. Dezember wurde eine nationale Trauerzeit ausgerufen, während der Singen und Tanzen verboten ist. Nordkoreas Staatsfernsehen zeigte Mitglieder der regierenden Kommunistischen  Partei, die schluchzten, schrien und auf Tische schlugen. „Ich kann es nicht fassen. Wie konnte er so gehen? Was sollen wir jetzt machen?“, fragte Parteimitglied Kang Tae Ho. „Er versuchte so sehr, unser Leben besser zu machen und ist einfach gegangen“, sagte Hong Sun Ok.      

Am Morgen war offiziell bekannt gegeben worden, dass Kim Jong Il am Samstag im Alter von 69 Jahren während einer Zugfahrt außerhalb von Pjöngjang an einem Herzinfarkt gestorben war. Als Nachfolger an der Spitze des stalinistischen Staates wurde sein  jüngster Sohn Kim Jong Un benannt. Bei der Bekanntgabe des Todes des langjährigen Machthabers im Fernsehen hatte die schwarzgekleidete Nachrichtensprecherin Tränen in den Augen. Anschließend zeigte das Fernsehen stundenlang Bilder des Machthabers beim  Besuch von Fabriken und Schulen.

Von

afp

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

19.12.2011, 14:17 Uhr

Dem Sozialismus in seinem lauf , hält weder Ochs noch Esel auf .
Und die größten Ochsen leben in Nordkorea .
Nordkorea gehört zur Achse des bösen , jetzt erst recht !!!

Hyteric

19.12.2011, 15:19 Uhr

Krasser Film - könnte von Monty Python sein...

aruba

19.12.2011, 15:58 Uhr

Guten Tag,....Lieber Gott, lass es Scheisshaufen Pflastersteine und Kotzbrocken auf diese Trauergemeinde regnen. Besten Dank

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