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26.02.2011

09:49 Uhr

Vier Tote im Irak

Bombenanschlag auf größte Ölraffinerie

Iraks größte Erdölraffinerie ist bei einem Bombenanschlag schwer beschädigt und bis auf weiteres geschlossen worden. Vier Ingenieure kamen in der schwer beschädigten Anlage ums Leben.

Raffinerie nahe Bagdad: In der Nacht zum Samstag wurde ein Anschlag auf Iraks größte Erdölraffinerie verübt. Quelle: ap

Raffinerie nahe Bagdad: In der Nacht zum Samstag wurde ein Anschlag auf Iraks größte Erdölraffinerie verübt.

BaidschiVier Arbeiter wurden nach Behördenangaben in der irakischen Ölraffinerie getötet, als in der Nacht zum Samstag mehrere Sprengsätze explodierten und ein Großbrand ausbrach.

„Die Raffinerie ist komplett gestoppt worden“, sagte der Gouverneur der Provinz Salahuddin, Ahmed al-Dschuburi. Das habe Folgen für das ganze Land. „Alle irakischen Städte hängen von der Produktion ab.“ Die Feuerwehr habe den Brand erst nach fünf Stunden unter Kontrolle gebracht, hieß es in Polizeikreisen.

„Es wird lange dauern, den Schaden zu reparieren. Wir sprechen hier nicht von ein paar Tagen, dazu ist die Zerstörung zu groß“, sagte Al-Dschuburi. Er hoffe, dass die Raffinerie zumindest teilweise in den kommenden Tagen ihren Betrieb wieder aufnehmen könne. Die Lagervorräte reichten für mindestens sieben Tage, um den Bedarf der Iraker zu decken.

Baidschi liegt etwa 180 Kilometer nördlich von Bagdad und war einst eine Al-Kaida-Hochburg. Langezeit wurde die Raffinerie von den Islamisten kontrolliert, die damit zum Teil ihren Aufstand finanzierten. Die Anlage produziert unter anderem täglich elf Millionen Liter Benzin und 4,5 Millionen Liter Kerosin. Der Irak exportiert keine Ölprodukte.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Pipeline

26.02.2011, 15:31 Uhr

>>Die Anlage produziert unter anderem täglich elf Millionen Liter Benzin und 4,5 Millionen Liter Kerosin. Der Irak exportiert keine Ölprodukte.<<

Ob diese Aussage wirklich korrekt ist, werden wir spätestens am Montag an den Zapfsäulen sehen.

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