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11.06.2014

10:37 Uhr

Volksgesundheit

Türkei verbietet Werbung für Alkohol

Seit heute darf in der Türkei nicht mehr für Alkohol geworben werden. Restaurants, Kneipen oder Supermärkte müssen jegliche Werbung für Alkohol entfernen. Bei Verstößen drohen drastische Geldstrafen.

In der Türkei tritt das Werbeverbot für Alkohol in Kraft. Getty Images

In der Türkei tritt das Werbeverbot für Alkohol in Kraft.

IstanbulIn der Türkei darf nirgends mehr für Alkohol geworben werden. Am Mittwoch endete die Übergangsfrist für ein verschärftes Alkoholgesetz, das im vergangenen September in Kraft trat. Ladenbesitzer, Restaurants, Kneipen oder Supermärkte müssen jegliche Werbung für Alkohol entfernen.

Alkohol-Produzenten dürfen nicht mehr als Sponsoren werben, das Logo der Marken darf nicht zu sehen sein. Bei wiederholten Verstößen gegen das Verbot drohen bis zu einer halben Million Türkische Lira (umgerechnet knapp 175.000 Euro) Strafe.

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Seit September 2013 gilt für Geschäfte die Regelung, dass sie zwischen zehn Uhr abends und sechs Uhr morgens keinen Alkohol verkaufen dürfen. In Restaurants, Kneipen und Bars kann allerdings weiterhin jeder trinken, wann und was er will. Die islamisch-konservative AKP-Regierung führte als Grund für das Gesetz die Volksgesundheit an.

Von

dpa

Kommentare (6)

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11.06.2014, 11:42 Uhr

Dagegen ist nichts zu sagen
-----------
Es handelt sich um ein richtiges Verbot. Das gleiche sollte auch für Tabakwaren gelten. Dann würde es wirklich der Volksgesundheit dienen.

Account gelöscht!

11.06.2014, 12:47 Uhr

Man muss schon reichlich ignorant sein um nicht zu sehen, dass damit das Ende der Fahnenstange in der Türkei unter Erdogan noch lange nicht erreicht ist...

Wie sagte kürzlich der von mir äußerst geschätzte und kluge Hamed Abdel-Samad in einem Phoenix-Interview zum Totalitarismus des Islam und Gefahren für die westliche Welt:

"Toleranz gegenüber Interoleranz ist Dummheit."

Ich ergänze: Toleranz ggü Intoleranz ist meist auch pure Feigheit.

Account gelöscht!

11.06.2014, 12:52 Uhr

Die Türkei ist wie von mir vorrausgesagt ,auf dem Weg zum Gottesstaat. Mal sehen wann die erste Ouotenfrau aus der Politik das Kopftuch für Erdogan überzieht bei einem Türkeibesuch. Wie die Außenbeauftragte Ashton die niemals die freie unabhängige Europäische Frau in Muslimischen Ländern präsentiert, sondern die Unterwürfige des Mannes.

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