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17.02.2014

14:24 Uhr

Vor Europawahlen

Keine neuen Beschlüsse zu Griechenland

Die Frage, ob das krisengeschüttelte Griechenland zusätzliche Hilfe benötigt, wird vor den Europawahlen nicht mehr beantwortet. Erst danach sollen neue Beschlüsse gefasst werden.

Eine EU-Fahne weht vor der Akropolis in Athen: Die laufende Prüfung der Geldgeber-Troika in Griechenland ist immer noch nicht abgeschlossen. dpa

Eine EU-Fahne weht vor der Akropolis in Athen: Die laufende Prüfung der Geldgeber-Troika in Griechenland ist immer noch nicht abgeschlossen.

BrüsselDie Eurostaaten wollen erst in der zweiten Jahreshälfte darüber entscheiden, ob das krisengeschüttelte Griechenland zusätzliche Hilfe der Geldgeber braucht oder nicht. Zunächst sollten griechische Budgetzahlen abgewartet werden, die die europäische Statistikbehörde Eurostat Ende April vorlegen wird, sagte Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem am Montag in Brüssel vor Beratungen mit den Ressortchefs des gemeinsamen Währungsgebiets. Die laufende Prüfung der Geldgeber-Troika in Griechenland ist immer noch nicht abgeschlossen. Nach Experteneinschätzung stehen deshalb Hilfszahlungen an Athen von etwa 10 Milliarden Euro aus. Offizielle Zahlen liegen nicht vor. Die Europawahlen sind vom 22. bis 25. Mai geplant.

Von

dpa

Kommentare (6)

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Augias

17.02.2014, 14:41 Uhr

Hoffentlich wird nach der Europawahl dieses korrupte und obszön verschuldete Land, das sich nur durch Lügen und Betrügen in den Euro geschlichen hat, endlich aus der Eurozone geschmissen. Falls nicht, werden überall in Europa rechte Parteiformate an Zustimmung gewinnen, die wir eigentlich verhindern wollten!

Account gelöscht!

17.02.2014, 14:44 Uhr

"Die Frage, ob das krisengeschüttelte Griechenland zusätzliche Hilfe benötigt, wird vor den Europawahlen nicht mehr beantwortet. Erst danach sollen neue Beschlüsse gefasst werden. "
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Ist ja auch klar, warum. Wenn vor der Wahl mal wieder die Milliarden alternativlos in das griechische Faß ohne Boden gekippt werden, könnte der Wähler ja auf die gute Idee kommen, euro- resp. EU-kritische Parteien zu wählen, was natürlich politisch völlig unkorrekt wäre und gar nicht geht!
Also abwarten, mauern und dem Wähler Sand von "guten Wegen" in die Augen streuen.

Michl

17.02.2014, 14:48 Uhr

Nach der Europawahl fließt das Geld dann wieder nach Süden! Nicht nur nach Griechenland!
Das Deutsche Volk merkt nicht, dass der in Jahrzehnten aufgebaute soziale Wohlstand von den eigenen Politikern zu Gunsten Europas verschenkt wird!
Jedes Volk hat die Regierung, die es gewählt und somit auch verdient hat! Deshalb: Kein Mitleid mit dem Deutschen Volk!

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