Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.05.2012

00:34 Uhr

Vor G8-Gipfel

EU weist Spekulationen um Griechenland zurück

Vor dem G8-Gipfel demonstriert die EU Geschlossenheit zum Thema Griechenland. Zuvor hatte EU-Handelskommissar Karel De Gucht mit der Äußerung Aufsehen erregt, die EU arbeite an einem Notfallszenario.

EU-Präsident Herman van Rompuy wehrt sich gegen Griechenland-Spekulationen. dpa

EU-Präsident Herman van Rompuy wehrt sich gegen Griechenland-Spekulationen.

Camp David/BrüsselDie EU hat sich unmittelbar vor Beginn des G8-Gipfels gegen Spekulationen gewehrt, wonach das krisengeschüttelte Griechenland den Euro aufgeben könnte.

„Falls es nötig ist, werden wir alles tun, um die Finanz-Stabilität der Eurozone abzusichern“, sagte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy am Freitagabend (Ortszeit) in Camp David im US-Staat Maryland. „Wir haben das in der Vergangenheit gemacht, und wir werden es - wenn nötig - auch in der Zukunft tun.“

Die Schuldenkrise und die bedrohliche Lage einiger Euro-Länder werden bei dem Spitzentreffen zur Sprache kommen. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso räumte ein, dass die Lage in Griechenland schwierig ist. „Der Fall Griechenland ist ein besonderer.“

Mit Blick auf Interview-Äußerungen von EU-Handelskommissar Karel De Gucht, wonach in der EU-Behörde an Notfallszenarien für einen Austritt Griechenland gearbeitet wird, sagte Barroso: „In jedem System gibt es unterschiedliche Ansichten.“ „Was zählt, sind die Entscheidungen.“ Er nehme zu einem „Plan B“ keine Stellung.

Am Freitag hatte bereits eine Sprecherin der EU-Kommission in Brüssel die angebliche Planung für den Fall eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone dementiert. „Wir gehen weiter fest davon aus, dass Griechenland im Euro bleibt", sagte sie. Die Aussagen De Guchts konnte sie sich nach eigenen Angaben nicht erklären: „Unser einziges Szenario heißt weiterhin: Griechenland drinnen, nicht draußen. Daran hat sich nichts geändert."

Neuwahlen in Griechenland: Sparbefürworter können auf Wahlsieg hoffen

Neuwahlen in Griechenland

Sparbefürworter können auf Wahlsieg hoffen

Nach dem Scheitern der Regierungsgespräche ist die neueste Umfrage eine Überraschung.

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

19.05.2012, 09:33 Uhr

Die Griechen müssen wählen zischen Drachme und Freiheit und Neubeginn - oder EURO ewige Brüssler Knechtschaft unter van Rompuy und co.

Ich würde die Freiheit wählen. Das einfache Volk profitiert mehr von Markt-gesundem Neuanfang mit Drachme und Abwertung um konkurrenzfähig zu werden.

Die reichen Griechen haben ihre Milliarden eh beiseite geschafft, dazu haben ihnen Papandreou und Venezolos schon genug Zeit gegeben, also von denen haben die Griechen auch nichts in Zukunft. Die EU ist ein einziger Bereicherung-Verein für Reiche und ein Knebel-Verein für unwillige Staaten, die sich unter Brüssel nicht fügen wollen. Abartig.

Ben

21.05.2012, 07:42 Uhr

Diese elenden Politiker und diese endlose Lügerei.....
Wie dumm muss ein Volk sein um sich das bieten zu lassen ??????

Account gelöscht!

21.05.2012, 15:52 Uhr

Wenn unserer Politiker dass so klar demnetieren, dann ist es beschlossene Sache.

Bis jetzt ist noch alles wahr geworden, was von dieser Führungselite dementiert wurde.



Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×