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03.06.2012

22:54 Uhr

Vor Gipfeltreffen

EU warnt vor „weiterer Militarisierung“ in Syrien

Die EU und die USA umwerben Russland um Unterstützung in Syrien. Vor dem EU-Russland-Gipfel in St. Petersburg haben die EU-Außenbeauftragte und der UN-Sonderbeauftragte vor einem militärischen Eingreifen gewarnt.

EU-Außenbeauftragte Catherin Ashton, hier in Baghdad. AFP

EU-Außenbeauftragte Catherin Ashton, hier in Baghdad.

Brüssel/Stockholm/MoskauDie EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat vor „einer weiteren Militarisierung“ des Konflikts in Syrien gewarnt. Nach einem Gespräch mit dem UN-Sonderbeauftragten Kofi Annan heißt es in einer von Ashton am Sonntagabend in Brüssel veröffentlichten Erklärung, beide seien der Meinung, „dass wir einen kritischen Punkt in der syrischen Krise erreicht haben“.

Nach 15 Monaten des Blutvergießens müsse alles getan werden, um die Gewalt zu stoppen und einen politischen Prozess zu beginnen: „Wir müssen eine Katastrophe vermeiden. Gewalt und Unterdrückung können nicht die Lösung sein.“

Ashton formulierte: „Jede weitere Militarisierung des Konflikts bringt enormes Leid nach Syrien und droht dramatische Auswirkungen auf die Region zu haben.“ Die EU unterstütze weiterhin den Friedensplan Annans.

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Die EU bemühe sich auch bei dem am Sonntagabend begonnenen Gipfeltreffen mit Russland in St. Petersburg um die Unterstützung des Kremls.

„Russlands Rolle ist entscheidend für den Erfolg des Annan-Plans. Wir wollen eng mit Russland zusammenarbeiten, um einen Weg zur Beendigung der Gewalt und zur Unterstützung des Sechs-Punkte-Plans zu finden“, betonte Ashton.

Kommentare (3)

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Bj@rn

04.06.2012, 00:15 Uhr

Die EU ist ja so klug, daß sie eine "Militarisierung" bemerkt. Vielleicht kann sie inzwischen davon ausgehen, daß es Eis am Nordpol gibt? Eine richtige Herausforderung für die EU dürfte aber die Feststellung sein, daß die Sonne Licht und Wärme abstrahlt.
Ohne die EU gäbe es wirklich keine Realsatiren auf der Welt. Danke, liebe EU.

Account gelöscht!

04.06.2012, 07:24 Uhr

Die EU *lach* ein Haufen von Idioten die sich auf den Schultern des Volkes ausruhen, keine Ahnung von nichts haben und erst bemerken wenn der Zug schon 3 Jahre abgefahren ist.

Analyst

04.06.2012, 07:57 Uhr

Igitt, ist die hässlich!

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