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24.04.2017

18:28 Uhr

Vor Jahrestag

„Anhaltend kriegslustig“ – Trump erneuert Nordkorea-Kritik

Am Dienstag feiert Nordkorea den 85. Jahrestag seit Gründung der Volksarmee. Donald Trump kritisiert die Führung in Pjöngjang als „anhaltend kriegslustig“. Die chinesische Regierung ruft alle Seiten zur Mäßigung auf.

US-Kritik an Atom- und Raketenprogramm

Trump: „Eine Eskalation mit Nordkorea ist nicht ausgeschlossen"

US-Kritik an Atom- und Raketenprogramm: Trump: „Eine Eskalation mit Nordkorea ist nicht ausgeschlossen"

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Washington/PekingKurz vor einem wichtigen Jahrestag der nordkoreanischen Armee hat US-Präsident Donald Trump die Führung in Pjöngjang als „anhaltend kriegslustig“ kritisiert. Ihre Handlungen destabilisierten die koreanische Halbinsel, sagte Trump nach Angaben des US-Präsidialamts in einem Telefonat mit Chinas Präsident Xi Jinping. Xi wiederum rief in dem Gespräch alle Seiten zur Mäßigung auf, wie das Außenministerium in Peking am Montag mitteilte. Es müsse „alles vermieden werden, was die angespannte Lage auf der Halbinsel verschlimmern könnte“.

In Nordkorea wird am Dienstag der 85. Jahrestag der Gründung der Volksarmee gefeiert. Die Regierung hat den Tag wiederholt zum Anlass für Atom- oder Raketentests genutzt. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe sagte, er und Trump hätten in einem Telefonat ihre Bereitschaft betont, auf Provokationen Nordkoreas entschlossen zu reagieren. In Nordkoreas Staatsmedien wurden die USA vor einem „Amoklauf“ gewarnt. „Auf Aggressoren warten nur Leichen und Tod“, hieß es in einem Kommentar der staatlichen Zeitung „Rodong Sinmun“.

Trump hat angekündigt, entschlossener gegen das nordkoreanische Atomprogramm vorzugehen als seine Amtsvorgänger. Reuters

US-Präsident Donald Trump

Trump hat angekündigt, entschlossener gegen das nordkoreanische Atomprogramm vorzugehen als seine Amtsvorgänger.

Trump hat angekündigt, entschlossener gegen das nordkoreanische Atomprogramm vorzugehen als seine Amtsvorgänger. In den kommenden Tagen soll der US-Flugzeugträger „Carl Vinson“ vor der Küste Koreas ankommen. Zwei japanische Zerstörer haben sich dem Marine-Verband für Übungen angeschlossen. Auch Südkorea erwägt, an gemeinsamen Manövern teilzunehmen.

Von

rtr

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