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05.06.2011

12:43 Uhr

Vor Merkel-Besuch

US-Präsident Obama fordert mehr deutsches Engagement in Libyen

US-Präsident Obama ehrt Kanzlerin Merkel in dieser Woche mit der Freiheitsmedaille - vorab jedoch macht er klar, dass ihm Deutschlands Außenpolitik zu bieder ist. Vor allem in Nordafrika wünscht er sich mehr Einsatz.

Kanzlerin Merkel und Präsident Obama beim G20-Treffen im November 2010. Quelle: Reuters

Kanzlerin Merkel und Präsident Obama beim G20-Treffen im November 2010.

Washington/BerlinUS-Präsident Barack Obama wird Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch in Washington einem Zeitungsbericht zufolge um ein stärkeres Engagement in der arabischen Welt bitten. „Ich freue mich auf die Diskussion mit der Kanzlerin, wie wir gemeinsam noch mehr tun können, um effektiver auf die Veränderungen in der Region zu reagieren, inklusive Libyen“, kündigte Obama im Interview des Berliner „Tagesspiegels“ laut Vorabmeldung an.

Obama lobte Deutschland dem Blatt zufolge dafür, dass es den Nato-Einsatz gegen Staatschef Muammar Gaddafi indirekt militärisch unterstützt. Die Menschen in Libyen, Ägypten und anderen Staaten Nordafrikas verdienten die entschlossene Hilfe Deutschlands und Amerikas. Er wisse zwar, dass der Nahe Osten und Nordafrika vor vielen Herausforderungen stünden. „Solche Übergänge sind nicht einfach und brauchen ihre Zeit.“ Das sei aber kein Grund zur Zurückhaltung, betonte Obama dem Blatt zufolge.

Die Nato bombardiert seit Monaten Ziele in Libyen, um nach eigener Darstellung die Zivilbevölkerung des Landes zu schützen. Deutschland stellt dafür keine Flugzeuge zur Verfügung und enthielt sich bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über eine entsprechende Resolution. Hintergrund sind die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Die libysche Führung bestreitet, dabei Zivilisten anzugreifen.

Der Besuch Merkels in den USA ist für Montag bis Mittwoch angesetzt. Dabei wird sie von Außenminister Guido Westerwelle, Verteidigungsminister Thomas de Maiziere, Finanzminister Wolfgang Schäuble, Innenminister Hans-Peter Friedrich und Wirtschaftsminister Philipp Rösler begleitet.

Von

rtr

Kommentare (25)

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Account gelöscht!

05.06.2011, 13:25 Uhr

Osama, halt die Klappe! Kümmere dich um dein abgefucktes Land!

Ich stehe jedenfalls fest auf der Seite Libyens.

Morchel

05.06.2011, 13:41 Uhr

Pedro das Weichei. Gaddafi bekommt was er verdient, und dann vor ein Gericht gestellt.

Account gelöscht!

05.06.2011, 13:44 Uhr

Das bildet sich Frau Merkel nicht für sich, sondern für das deutsche Volk auch ein.

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