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11.12.2014

10:07 Uhr

Vor Neuwahlen

Fitch sieht Japan auf absteigendem Ast

Die politische Instabilität und Verzögerungen bei Reformen könnten Japan in Bedrängnis bringen – das glaubt die Ratingagentur Fitch mit Blick auf die anstehenden Neuwahlen in dem Land. Die Agentur warnt vor Budgetlücken.

Er ist momentan etwas geschwächt und die jüngsten Analysen der Ratingagenturen machen dem japanischen Regierungschef Shinzo Abe das Leben nicht eben leichter. AFP

Er ist momentan etwas geschwächt und die jüngsten Analysen der Ratingagenturen machen dem japanischen Regierungschef Shinzo Abe das Leben nicht eben leichter.

TokioDie Ratingagentur Fitch hat kurz vor der Neuwahl in Japan eine schlechtere Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes in Aussicht gestellt. „Wir erwarten, dass das Rating gesenkt wird“, sagte der für den Asien-Pazifik-Raum zuständige Fitch-Mitarbeiter Andrew Colquhoun am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Als Grund nannte er die geplante Verschiebung der Mehrwertsteuererhöhung.

Es sei unwahrscheinlich, dass die Regierung in Tokio einen Etat für das kommende Haushaltsjahr stemmen könne, der die dadurch entstehenden Einnahmeausfälle auffange. Japan plane zudem eine Senkung der Körperschaftssteuer, was es zusätzlich erschweren dürfte, das Haushaltsdefizit zu schließen, fügte Colquhoun hinzu. Voraussichtlich werde Fitch aber nicht in Erwägung ziehen, das gegenwärtige Rating „A+“ um mehr als eine Stufe zu senken. Fitch wolle abwarten, welches Budget Japan zusammenstelle. Mit der Herabstufung sei Anfang kommenden Jahres zu rechnen.

Erst kürzlich hatte Moody's Japans Rating um eine Stufe auf „A1“ von „Aa3“ gesenkt. Das neue Rating entspricht der Note, die Fitch derzeit Japan verleiht. Anlagen gelten damit als sicher, sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse die Gesamtwirtschaft belasten. Diese Einschätzung würde auch bestehen, sollte Fitch das Rating nur um eine Stufe senken.

Japan hält am Sonntag eine vorgezogene Parlamentswahl ab. Favorit ist die Partei von Regierungschef Shinzo Abe, der sich Rückendeckung für seine Wirtschaftspolitik holen will. Er plant unter anderem eine Verschiebung der Mehrwertsteuererhöhung aus Rücksicht auf die maue Wirtschaftslage.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

11.12.2014, 19:19 Uhr

Fitch sieht Japan auf absteigendem Ast
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Gleichgültig wer die Wahlen in Japan gewinnen wird...

JAPAN sollte gemeinsam mit dem USA nach AFRIKA expandieren und im Afrikanischen Kontinent seine Kenntnisse einbringen als auch sein Wirtschaftliches können.

Durch Investitionen in Afrika den eigenen markt bei sich Zuhause beleben.

Europa steht neben dem Afrikanischen Kontinent...steht nah...aber die Politiker der EU haben bisher die Lage entweder ignoriert oder dann verpennt.

Und Anstatt die noch bestehende Lücken die das Afrikanischer Kontinent an Bedürfnisse zu schließen und sich einzubringen...

lassen sich die Europäer vertrösten mit ungefähre Wortlaute :

" Ihr Kollege aus China war schon da. "

Doch längst ist noch nicht einmal ein echter Anfang gemacht worden den Afrikanischen Kontinent für die echte Herausforderungen der Globalisierung anzupassen.

JAPANER und AMERIKANER rechne ich mehr Intelligenz zu als an die EU Politiker.

Mach Dein Weg JAPAN...geh nach AFRIKA und nimm die USA als Partner mit.






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