Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.04.2012

17:14 Uhr

Vor Neuwahlen

Niederlande nicht einig über Sparpaket

Die Niederlande stehen offenbar vor Neuwahlen. Das Land muss 14 bis 16 Milliarden Euro einsparen, um die Defizitziele der EU einzuhalten. Die Regierungsparteien konnten sich aber nicht einigen, wo gespart werden soll.

Der niederländische Regierungschef Mark Rutte. dpa

Der niederländische Regierungschef Mark Rutte.

AmsterdamNach dem Scheitern der Haushaltsverhandlungen stehen den Niederlanden Neuwahlen bevor. Dies sagte Ministerpräsident Mark Rutte am Samstag, nachdem sich die von ihm geführte Minderheitsregierung und die rechtspopulistische Freiheitspartei nicht über Einsparungen von 14 bis 16 Milliarden Euro einigen konnten.

„Ich werde mit dem Parlament darüber sprechen, wie wir diese Situation bewältigen können.“ Die liberal-christliche Koalition ist auf die Tolerierung der von Geert Wilders geführten Rechtspopulisten angewiesen. Wilders forderte rasche Neuwahlen. „Ich habe gehofft, dass wir uns einigen können. Aber der Haushaltsentwurf ist weder für die Partei noch das Land tragbar.“ Der vor allem für seinen scharfen Ton gegen Immigranten bekannte Politiker sei nicht bereit gewesen, die negativen Auswirkungen der Einsparungen auf die Kaufkraft zu akzeptieren, berichtete der Fernsehsender NOS. Die Einschnitte sollen sicherstellen, dass die Niederlande das Defizitziel der Europäischen Union von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht verfehlen.

Von

rtr

Kommentare (11)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Staatsbankrott

21.04.2012, 21:08 Uhr

"Sparpaket", Rettungspaket", Rettungsschirmchen, "Firewall mit geballter Feuerkraft", haben die alle den Bezug zur Realität verloren ? Das sind so Verniedlichungen für das Dummvolk. In wirklich geht es hier um die Pleite der Gesamt EU und das aufschieben der Staatspleiten. Die Rettungsschirmchen sind nichts anderes als digitales Girogeld das man benutzt um den Euro gegen die Spekulanten einzusetzen und den Euro innerhalb einer bestimmten Bandbreite zu manipulieren damit er nicht crasht, nach aussen hin wirkt der Euro vielleicht noch stabil und evtl. wird man ihn auch wieder hochmanipulieren und einen EU Aufschwung herbei reden, nach innen wird der Euro jedoch auf Zeit zerfallen, denn die EU Bürger werden Merkel und Co´s Euro und EU Spielchen über die Inflation tragen, das wird aber erst später richtig einschlagen, wenn Merkel dann schon abgedankt hat. Und das Geseiere mit den Sparpaketen, mir wurde vor kurzem im Handelsschulunterricht noch beigebracht das man im Abschwung oder Rezession nicht spart, sondern die Bürger entlastet z.B. über Steuersenkungen um den Konsum anzuregen. Das wäre doch auch gar nicht so schwierig wäre da nicht dieses ganze Beamten und Politikergesindel das den Steuerzahlern auf der Tasche liegt. Diesen unproduktiven Parasiten sollte man die Gehälter kürzen und den arbeitenden entlasten. Aber das wäre ja nicht im Sinne unseres Pyramidenspielchens das Merkel hier strikt durchzieht. Der Tod des Euros wäre eine Befreiung aller EU Nationen und evtl. würde ja auch dadurch wieder ein Aufschwung entstehen können, aber irgend jemand möchte das unbedingt verhindern. Und wer dieser Jemand ist das wird Rumpoys Marionette Martin Schulz genau wissen. Ein Buchhändler als Präsident des Europäischen Parlaments dient einem Staatenlosen der die EU leitet. Leider sind meine Schulnoten zu schlecht um damit studieren zu können, ich werde mir dann wie das Politikergesindel es auch tut ein Abi einscannen und auf meinen Namen umändern, niemand prüft so etwas.

never_give_up

22.04.2012, 01:27 Uhr

" Leider sind meine Schulnoten zu schlecht um damit studieren zu können"

Tun Sie dringend was dagegen in Ihrem eigenen Interesse, denn Ihre Einsichten in dieses ganze Procedere sind richtig und
"aber irgend jemand möchte das unbedingt verhindern. Und wer dieser Jemand ist..."

tja das kann man auch beantworten, wird aber nicht gern gesehen. Aber das werden Sie auch noch herausbekommen.

never_give_up

22.04.2012, 01:42 Uhr

Nachtrag:

" ich werde mir dann wie das Politikergesindel es auch tut ein Abi einscannen und auf meinen Namen umändern, niemand prüft so etwas."

Das sollten Sie keinesfalls in Betracht ziehen, gehen Sie den geraden Weg. Mit Anstrengung schafft man das.
Sie sind ja nicht dumm.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×