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10.12.2014

14:56 Uhr

Vor schottischer Küste

Nato und britische Marine jagen U-Boot

Die Beziehungen zwischen dem Westen und dem Kreml sind angespannt. Russische Kriegsschiffe im Ärmelkanal sorgten erst kürzlich für zusätzliche Aufregung. Nun macht die Nato Jagd auf ein U-Boot vor der schottischen Küste.

Nach der Sichtung eines Periskops versuchen Nato und die britische Marine gemeinsam das unbekannte U-Boot aufzuspüren. ap

Nach der Sichtung eines Periskops versuchen Nato und die britische Marine gemeinsam das unbekannte U-Boot aufzuspüren.

LondonNato-Flugzeuge und die britische Marine haben offenbar gemeinsam Jagd auf ein U-Boot vor der schottischen Küste gemacht. Der Einsatz sei nach der Sichtung eines Periskops ausgelöst worden, berichteten mehrere Medien. Das Verteidigungsministerium in London räumte am späten Dienstagabend ein, dass Nato-Partner die Briten bei einem Einsatz auf See unterstützt hätten, lehnte es jedoch ab, Details zu nennen.

Die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland sind wegen der Ukraine-Krise so angespannt sind wie seit Ende des Kalten Kriegs nicht mehr. Erst kürzlich hatten russische Kriegsschiffe den Ärmelkanal durchfahren, und im Oktober erklärte Schweden, es gebe Beweise vor, dass ein ausländisches U-Boot illegal in seinen Gewässern gewesen sei.

Laut dem Fachblatt „Aviation Week“, das zuerst über die mutmaßliche U-Boot-Jagd vor dem Westen Schottlands berichtet hatte, wurde das Periskop an einer Stelle ausgemacht, an der britische U-Boote normalerweise auftauchen, wenn sie in die Marinebasis Faslane einlaufen. Dort werden auch Atomwaffen gelagert.

Putins Rede an die Nation

Die Rede an die Nation

Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich in seiner Rede an die Nation zu zentralen außen-, innen- und wirtschaftspolitischen Themen geäußert. Ein Überblick:
Quelle: dpa

Ukraine

Putin weist die Kritik des Westens an seinem Kurs in der Ukraine-Krise scharf zurück. Er wirft der EU vor, Moskau bei den Verhandlungen mit der Ukraine über das Assoziationsabkommen „völlig ignoriert“ zu haben. „Uns wurde gesagt, dass es uns angeblich nichts angeht.“ Russland habe aber legitime Interessen. „Was in der Ostukraine geschieht, bestätigt die Richtigkeit unserer Haltung.“

Krim

Putin sieht die Annexion der Krim im Einklang mit dem Völkerrecht. Es gebe nichts mehr daran zu rütteln, dass die Schwarzmeerhalbinsel zu Russland gehöre. „Für Russland hat die Krim (...) große zivilisatorische und sakrale Bedeutung. So wie der Tempelberg in Jerusalem für jene, die sich zum Islam oder zum Judentum bekennen.“

Sanktionen

Putin macht deutlich, dass sich Russland dem Druck des Westens nicht beugen wird. Die Sanktionen schadeten dem Land zwar, doch seien sie auch treibende Kraft für wirtschaftliche Entwicklung. „Die Sanktionen sind der beste Anreiz für das Erreichen unserer Ziele.“


USA

Putin wirft den USA vor, Osteuropa zu destabilisieren und Staaten aus der Ferne zu manipulieren. „Manchmal weißt du nicht, mit wem du sprechen sollst - mit den Regierungen mancher Staaten oder direkt mit ihren amerikanischen Sponsoren.“


Wirtschaft

Putin kündigt eine Reihe von Schritten zur Stützung der Wirtschaft an. Mittelfristig will er die Inflation auf vier Prozent halbieren, außerdem soll das Investitionsklima verbessert werden. „Bis 2018 müssen wir das jährliche Investitionsniveau auf 25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anheben.“

Kapitalflucht

Im Kampf gegen die wachsende Kapitalflucht aus Russland verspricht Putin eine Amnestie, wenn Reiche ihr Geld aus Steuer-Oasen ins Land zurückbringen. „Wenn ein Mensch sein Kapital in Russland legalisiert, erhält er harte rechtliche Garantien, dass man ihn nicht durch die Instanzen zerren wird.“

Rubelschwäche

Im Kampf gegen den Kursverfall beim Rubel kündigt Putin entschlossene Maßnahmen gegen Spekulanten an. „Die Behörden wissen, dass sie Instrumente haben, um Einfluss auf Spekulanten zu nehmen. Es ist Zeit, sie einzusetzen.“

Es sei jedoch unklar, ob das gejagte U-Boot in britische Gewässer eingedrungen sei. An der Suche zwischen Ende November und Anfang Dezember seien Flugzeuge der USA, Kanadas und Frankreichs beteiligt gewesen.

Von

rtr

Kommentare (9)

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Herr Woifi Fischer

10.12.2014, 15:11 Uhr

Vor schottischer Küste Nato und britische Marine jagen U-Boot.

Ist diese Suche nach dem Phantom U-Boot, nicht das gleiche wie in den Schwedischen Gewässern?

Man suchte und suchte dieses Phantom U-Boot in den Schwedischen Gewässern, aber gefunden wurde es nicht.

Diese ganze U-Boot suche ist eine verarsche der Menschen, es wird damit Verunsicherung provoziert.
Auch jetzt dieses U-Boot vor der schottischen Küste, ist reiner Aktionismus, und führt zu nichts, außer dass wider Steuergelder verbrannt werden.

Ein dreifaches Hoch auf diese glorreiche NATO.

Herr Dr. Michael Gross

10.12.2014, 15:11 Uhr

Hört die mediale Brandstiftung denn nie auf?

Trotz mehrfacher Entlarvung der Medienlügen im Zusammenhang mit dem Ukraine Konflikt wird weiterhin gelogen, was das Zeug hält. Durch die Medienpropaganda der letzten Monate soll Putin als der Bösewicht und Kriegstreiber schlechthin dargestellt werden.

Aktuellstes Beispiel ist eine Behauptung, die überall in den Bilderbermedien präsentiert wurde, Putin sei während des G20 Gipfels isoliert worden.

Als Beweis wurde ein Bild u.a. in der Tagesschau gezeigt, dass Putin einsam und verlassen beim Barbecue am Tisch saß. In Wahrheit saß er zu diesem Zeitpunkt mit der brasilianischen Regierungschefin zusammen, die aber durch einen Kellner verdeckt wurde.

Es wurde gezielt das Original Material in der zeitlichen Abfolge so geändert, dass der Eindruck entsteht, Putin säße allein.

Nach Aussage des Catering Chef war er alles andere als isoliert. Tatsächlich war an seinem Tisch mehr los, als an allen anderen Tischen, wie auf diversen anderen Bildern zu sehen ist.

Durch die Medienpropaganda der letzten Monate soll Putin als der Bösewicht und Kriegstreiber schlechthin dargestellt werden. An den Militärausgaben der Länder lässt sich sehr schön erkennen, wer tatsächliche der größere Kriegstreiber ist:
Den 87 Milliarden auf russischer Seite stehen 7-mal so viel, nämlich 640 Milliarden Dollar, auf US Seite gegenüber!

Russland: 87 Milliarden
USA: 640 Milliarden

Im "Spiegel", einer der Ausgaben der Nato Pressestelle ist beispielsweise zu lesen:
"Alle rüsten auf, außer den USA."

Mit allen Mitteln soll versucht werden, Russland zu diffamieren.
Tatsache ist, dass Russland mittlerweile von amerikanischen Militärbasen umzingelt ist!

Von insgesamt 200 Ländern auf der Welt befinden sich in 156 Ländern davon US Soldaten!

In informierten Kreisen ist mittlerweile ja bekannt, dass der Aufstand in der Ukraine durch die USA geplant, finanziert und sogar durch angeworbene Söldnertruppen geführt wird.
Was die US Ost-Beauftragte Nuland sogar z

Herr Dr. Michael Gross

10.12.2014, 15:15 Uhr

Teil 2

Russland soll mit allen Mitteln in die Knie gezwungen werden, wozu auch Wirtschaftssanktionen gehören. Koste es, was es wolle!
Aber nicht zu Lasten der USA, sondern zu Lasten der EU-Staaten.

Die Sanktionen gegen Russland sollen sogar noch verschärft werden, obwohl sie gezielt so gewählt wurden, dass nicht die US Hochfinanz und ihre Konzerne davon betroffen sind, sondern allen voran der deutsche Mittelstand mit seinen 6.000 Firmen.
Allein deutsche Exporteure haben im ersten Halbjahr 3 Milliarden Euro verloren!
Der deutsche Mittelstand wird verraten und verkauft durch Deutschlands politische Führung.

Warum werden von den europäischen Regierungen keine Sanktionen gegen die USA gefordert, welches den Ukraine Krieg geplant, begonnen und finanziert hat?

Von deutscher Seite aus ist da nichts zu erwarten, da wir kein souveränes Land sind, sondern immer noch besetzt und die Politiker nichts weiter sind, als Marionetten der Besatzer.

Es wird aber weiterhin durch Politik und Medien gebetsmühlenartig der Eindruck erweckt: „Die Amerikaner seien doch "unsere Freunde". Dort läuft von unseren sogenannten Freunden eine Totalspionage nicht nur gegen die Bürger, sondern auch gegen die deutsche Wirtschaft.
Die Verluste liegen mittlerweile bei 13 Milliarden pro Jahr. Henry Kissinger sagte bereits: "Die USA haben keine Freunde- die USA haben Interessen."

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