Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.09.2013

08:29 Uhr

Vorwahlen in New York

Skandalpolitiker Weiner kann nicht mehr Bürgermeister werden

Ein Sexskandal hatte ihn aus dem Kongress katapultiert, nun scheitert Anthony Weiner auch im Rennen um das Amt des New Yorker Bürgermeisters. Auch ein anderer Skandalpolitiker fliegt aus dem Rennen.

Fiel auch nach dem Kongress-Aus immer wieder negativ auf: Demokrat Anthony Weiner während einer Wahlveranstaltung in New York. AFP

Fiel auch nach dem Kongress-Aus immer wieder negativ auf: Demokrat Anthony Weiner während einer Wahlveranstaltung in New York.

New YorkDer wegen eines Sexskandals aus dem Kongress ausgeschiedene US-Politiker Anthony Weiner hat vorerst keine Chance mehr auf das Amt des Bürgermeisters von New York. Weiner belegte bei einer Vorwahl am Dienstag (Ortszeit) nach Auszählung von 97 Prozent der Stimmen den letzten Platz der fünf demokratischen Kandidaten und darf bei der endgültigen Bürgermeisterwahl im November somit nicht mehr antreten.

Auf dem ersten Rang landeten für die Republikaner der frühere Chef der New Yorker Verkehrsbehörde, Joseph Lhota, und für die Demokraten der derzeitige Bürgerbeauftragte der Millionenmetropole, Bill de Blasio. Ob de Blasio sich noch bei einer Stichwahl mit dem Zweitplatzierten William Thompson messen muss, wird sich aufgrund des knappen Ergebnisses erst nach Auszählung aller Stimmen ergeben.

New Yorker Bürgermeister-Kandidat:  Weiner stürzt nach jüngsten Enthüllungen in Umfrage ab

New Yorker Bürgermeister-Kandidat

Weiner stürzt nach jüngsten Enthüllungen in Umfrage ab

Trotz einem Sex-Skandal galt Anthony Weiner als Top-Kandidat im New Yorker Bürgermeister-Rennen. Vor einer Woche folgten neue schlüpfrige Enthüllungen. In Umfragen bekommt er nun die Quittung für seine Eskapaden.

Neben Weiner flog bei der Vorwahl noch ein weiterer Skandalpolitiker aus dem Rennen: Der wegen einer Prostituiertenaffäre 2008 von seinem Amt als New Yorker Gouverneur zurückgetretene Eliot Spitzer wollte oberster Bilanzprüfer werden, konnte aber nicht genügend Stimmen einsammeln. Stattdessen darf sein Gegenkandidat Scott Stringer, derzeit Bezirksbürgermeister von Manhattan, bei der Wahl im November als demokratischer Kandidat für das Amt antreten.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×