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21.06.2017

10:59 Uhr

Vorwürfe zu Nordkorea

China verwahrt sich gegen Trump

Der Fall Otto Warmbier schlägt weiter Wellen: Nach dem Tod des US-Studenten will Washington China dazu bringen, den Druck auf Nordkorea zu erhöhen. Doch Peking will seine Bemühungen nicht verstärken und winkt ab.

Der US-Präsident hatte Chinas Versuche, die nordkoreanische Regierung zu einem Einlenken bei seinem Atomwaffenprogramm zu bewegen, als fehlgeschlagen bezeichnet. dpa

Donald Trump

Der US-Präsident hatte Chinas Versuche, die nordkoreanische Regierung zu einem Einlenken bei seinem Atomwaffenprogramm zu bewegen, als fehlgeschlagen bezeichnet.

PekingChina hat Vorwürfe von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, im Atomkonflikt nicht ausreichend auf Nordkorea einzuwirken. Die Volksrepublik unternehme vielmehr unermüdlich Anstrengungen, sagte ein Sprecher des Außenministeriums am Mittwoch in Peking. Trump hatte Chinas Versuche, die Regierung in Pjöngjang zu einem Einlenken bei seinem Atomwaffenprogramm zu bewegen, als fehlgeschlagen bezeichnet. Er begrüße zwar die Bemühungen Chinas für eine diplomatische Lösung, es habe aber nicht funktioniert, erklärte Trump am Dienstag über Twitter.

Trump hatte mit seinen Äußerungen nach dem Tod eines erst kürzlich von Nordkorea freigelassenen US-Studenten den Ton gegen das kommunistische Land verschärft und den Druck auf China erhöht, Nordkorea zur Aufgabe seines Atom- und Raketenprogramm zu veranlassen. Der Tod des aus nordkoreanischer Haft entlassenen US-Studenten Otto Warmbier hat die Spannungen verschärft. Trump machte „das brutale Regime“ in Nordkorea für die schweren Hirnschäden verantwortlich, an denen Warmbier starb.

Von

rtr

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