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26.09.2011

08:55 Uhr

Währungsfonds

IWF fordert mehr Mittel

Der Internationale Währungsfonds (IWF) will offenbar seine Ressourcen im Kampf gegen die Krise weiter aufstocken. Direktorin Lagarde will so noch mehr Länder vor Ansteckungsgefahren schützen.

Die Direktorin des IWF, Christine Lagarde. dapd

Die Direktorin des IWF, Christine Lagarde.

Frankfurt / MainNach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ sind zwei Modelle im Gespräch, mit denen die Finanzmittel des Fonds von derzeit rund 940 Milliarden Dollar auf 1,3 Billionen Dollar oder mehr steigen könnten. Die Direktorin des IWF, Christine Lagarde, dringe auf mehr Kapital, um unter anderem mehr Länder in Wirtschaftskrisen vor Ansteckungsgefahren schützen zu können. Allerdings stünden die Verhandlungen über die Kapitalaufstockung erst am Anfang. Auf der Jahrestagung in Washington sei ein Prüfauftrag erteilt worden.

Der IWF ist in der weltweiten Finanzkrise zu einem der wichtigsten Krisenhelfer aufgestiegen. Die Sonderorganisation der Vereinten Nationen greift ein, wenn Staaten Finanzschwierigkeiten haben oder ihnen der Bankrott droht. Der IWF hilft dann mit Krediten. Zusammen mit den Europäern schnürte der Währungsfonds Milliarden-Rettungspakete für die Schuldensünder Griechenland, Irland und Portugal.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Curley

26.09.2011, 09:28 Uhr

Das Spiel ist aus !!!! IWF, EU, EZB, USA !!! Alle brauchen immer mehr Geld. Von wegen Schuldenabbau. Die Schulden erhöhen sich immer weiter und damit auch die Höhe der zu leistenden Zinszahlungen. Die Menschen weltweit verlieren immer mehr das Vertrauen in Euro und Dollar. Und auf Vertrauen und Schulden basiert das Papiergeldysten. Wenn das Vertrauen der Menschen einmal weg ist, kann es ganz schnell gehen. Die ersten Menschen heben ihr Geld von ihren Konten an, was von anderen Mensche registriert wird. Dann wird sich Panik breit machen und alle wollen dann schnell ihr Geld von der Bank abholen. Die Banken werden geschlossen bleiben, um den Bankrun zu verhindern. Dann ist das Vertrauen ganz weg. Alle wollen nur ganz schnell ihr Papiergeld loswrden und kaufen Sachwerte. Von Kaffee angefangen bis zu Auros etc. Die Händler haben aber das Vertrauen auch verloren und werden für Gegenstände nun das Papiergeld nicht mehr annehmen wollen. So wird man dem Händler immer mehr Geld bieten, um den gleichen Artikel kaufen zu können, damit man sein Papiergeld loswird. Das führt dann zur Hyperinflation !!!

Game over !!!

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