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26.10.2011

21:10 Uhr

Währungskrise

Steinbrück fordert harte Hand gegen Finanzmärkte

Für Ex-Finanzminister Peer Steinbrück sind die bisher diskutierten Vorschläge für die Regulierung der Finanzmärkte nicht ausreichend. In einem Programmpapier plädiert er für härtere Maßnahmen.

Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD). dpa

Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD).

MünchenIm Kampf gegen die europäische Währungskrise setzt Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) einem Medienbericht zufolge auf eine Zähmung der Finanzmärkte. Der SPD-Politiker fordere härtere Regeln als bei den internationalen Regulierungsbemühungen diskutiert würden, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Programmpapier Steinbrücks.

Demnach plädiert er unter anderem für eine drastische Einschränkung hochriskanter Kreditausfallversicherungen (CDS). Nur so könne die Spekulation gegen jene finanziell angeschlagenen EU-Staaten wie etwa Griechenland eingeschränkt werden, deren Rettung durch Zockergeschäfte zusätzlich erschwert werde, hieß es weiter.

Von

dapd

Kommentare (2)

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Wutbuerger

26.10.2011, 22:56 Uhr

Wer bitte ist Steinbrück? Eine Figur der hiesigen Parteienochlokratie. Leider hat die BRD kaum besseres zu bieten. Von Schäffler, FDP, zum Bsp. mal abgesehen.

25.09.2008

"Der Minister [Steinbrück] erteilte erneut Forderungen eine Absage, auch in Deutschland ein ähnliches Rettungspaket für marode Banken aufzulegen wie in den USA. Die US-Regierung will mit einem 700-Milliarden-Dollar-Paket die Bankenkrise entschärfen. "Die Finanzmarktkrise ist vor allem ein amerikanisches Problem", sagte Steinbrück."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,580331,00.html

Account gelöscht!

26.10.2011, 23:08 Uhr

"Demnach plädiert er unter anderem für eine drastische Einschränkung hochriskanter Kreditausfallversicherungen (CDS)"

Man braucht keine Beschränkung für Versicherungen, man braucht lediglich die Trennung der Wetten von den Versicherungen. Letztere werden wie für Versicherungen üblich reguliert und erstere aus den Handelsräumen in die Wettbüros von London-City verlagert, wo sie hingehören.

Die Trennung wäre ganz einfach möglich, indem für alle CDS ab sofort die Regel gilt, dass bei Ausfall des Undelyings nur dann die Entschädigung gezahlt wird, wenn das Underlying auch im Besitz des Versicherungsnehmers ist und andernfalls der CDS wertlos verfällt.

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