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18.10.2012

18:13 Uhr

Währungsturbulenzen

Lettland beharrt auf Euro-Einführung 2014

Trotz der derzeitigen Eurokrise hält der Staat im Baltikum weiterhin an der geplanten Euro-Einführung in zwei Jahren fest. Ministerpräsident Dombrovskis will sich von „ominösen Prognosen“ nicht einschüchtern lassen.

Der lettische Ministerpräsident Valdis Dombrovskis will sich von Euro-Skeptikern nicht verunsichern lassen. Reuters

Der lettische Ministerpräsident Valdis Dombrovskis will sich von Euro-Skeptikern nicht verunsichern lassen.

RigaLettland hält an seinem Ziel fest, 2014 den Euro einzuführen. Lettland löse damit kein „Ticket für die Titanic“, sagte Ministerpräsident Valdis Dombrovskis am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagentur BNS bei einem Besuch in Bukarest. Er lasse sich nicht von „ominösen Prognosen“ einschüchtern. „Meine Antwort darauf ist: Nein, dies ist nicht die Titanic.“

„Ich bin fest davon überzeugt, dass die Eurozone den aktuellen Stürmen standhalten wird, um stärker zu werden als je zuvor“, sagte Dombrovskis. Nach seiner Überzeugung ist die EU auf dem Weg zu einem Staatenbund, „der sich nicht nur den Friedensnobelpreis, sondern trotz einiger Skepsis auch für den Wirtschaftsnobelpreis qualifizieren würde“.

Von

dpa

Kommentare (10)

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krake

18.10.2012, 18:53 Uhr

Physisch JUNG und politisch übermütig. Gegenüber dem Land verantwortungslos bei dieser wertlosen Papierwährung!! Wer dem wohl mental parteilichen oder medialparteilichen Dünger....ins Hirn ge....... hat?

Onkelchen

18.10.2012, 19:13 Uhr

Der Dobrowski kann einem Menschen nichtmal direkt in die Augen blicken; der ist für den Job so ein kleines Land zu führen mit nunmehr 1,7 Mill Einwohnern völlig überfordert.

Ich kann mich an Zeiten erinnern 1996; da wurde der Lat gerade eingeführt, da hatte man einen 5 Lat-Schein in der Tasche und es fühlte sich wie 30 DM an. So viel Kaufkraft.

Heute werden in Lettland alle 3 Tage besser jede Woche die Preise nach oben korrigiert in den Geschäften. 2004 als Lettland der EU beitrat wurde am nächsten Tag alle Preise an den Tankstellen um 50 % angehoben und stiegen dann ohne Unterbrechung.
Die ganze Führungskaste in den baltischen Ländern sind abzuleiten von den ehamaligen Feudalherren in Lettland und das sind wie in GR ganz wenige Familien; der Rest spielt hier Fußvolk oder Bauer; Verkäuferin oder Wachman sind die Traumberufe in der Bevölkerung; Die Regierung ist USA-freundlich eingestellt und würde jederzeit einen Raketenschirm gegen Rußland zulassen. 350000 Menschen ( russischer Nationalität ) haben in Lettland keine Staatsbürgerschaft, haben einen Aliens-Paß trotz EU-Mitgliedschaft. Wenn die Wählen dürften würden sich die Machtverhältnisse verändern und das möchte man in NATO-Kreisen nicht.
Nein die Regierung in Lettland würde mit der EURO-Einführung Ihr Volk noch schneller enteignen; mittels Teurerungsraten die dann folgen werden.
Das würde die Oberschicht aber nicht interessieren, den deren Kinder leben oder studieren meist in den USA.

Was in Lettland passiert ist der Oberschicht völlig Schnurz, den jeder dieser Familien haben Ihre Rettungshaziendas in aller Welt meist aber den USA.

Onkelchen

18.10.2012, 19:38 Uhr

Lettland hatte mal 2,1 Millionen Menschen.

In CCCP-Zeiten knapp 3 Mill. Einwohner.

1989 kammen alle aus den USA wieder, ehemalige Emigranten die vor den Sowjets geflüchtet waren ( die Feudalisten) Großgrundbesitzer um von der NATO ihr Erbe anzutreten.

100000 sind vor der Krise weggezogen meist nach England ; BRD etc.

dann 2010 gab es einen großen Schub, da verließen 300000 Menschen das Land; auch Freunde von uns verließen Lettland 2011; leben jetzt in England nahe London und spielen dort Lohn-Sklaven: Sie in einer Sandwitch-Fabrik; 3 Uhr Nachts aufstehen, damit die obere Mittelschicht was zu fressen hat am Arbeitsplatz; er Umschulung im EDV-Bereich.
Man sieht die EU rekrutiert Ihre Sklaven in alle Himmels-Richtungen.

Die meisten Osteuropäer machen Kariere im Putz-Frauenbereich in den westlichen Ländern so meine langjährige Erfahrung. Man nennt das Integrierung.

Da die Kriese (Zunamie) Absatz-Kriese erst sich im Wellental befindet; kann man davon ausgehen das bei der nächsten Flüchtlingswelle junger gutausgebildeter Menschen ca. 300000 Menschen weggehen (flüchten) werden.

Übrig bleiben 1,4 Millionen Alte; Kranke ; eben die

" Übriggebliebenen "

Wer soll die Oberschicht dann bezahlen deren viele Autos im Fuhrpark der Regierung; wie will man dann Geld aus dem kleinen 1,4 Mill volk quetschen ? Ein Blick nach Deutschland wird viele Einfälle bringen und Inspirationen.

Lettland ist ein typischer Staat der sich in der Endphase der Selbtsauflösung befindet als Simulations-Modell für Deutschland geeignet; wie es mal in der BRD ausssehen wird 5 Jahre später wenn der ESM greift und die Bürgschaften gezogen werden und niemand mehr in so einem kranken Staat, der nur der Obrigkeit zuarbeitet leben möchte.

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