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22.08.2011

20:45 Uhr

Waffenruhe gefährdet

Palästinenser feuern wieder Raketen auf Israel

Trotz Waffenruhe sind wieder Raketen aus dem Gazastreifen in Israel eingeschlagen. Es gab weder Tote noch Verletzte, doch der Zwischenfall gefährdet den temporären Frieden im nahen Osten.

Graffiti eines militanten Palästinensers mit Rakete. dpa

Graffiti eines militanten Palästinensers mit Rakete.

Tel AvivDie vereinbarte Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern im Gazastreifen ist am Montagabend durch zwei weitere Raketen auf Israel gefährdet worden. Damit hätten die islamischen Extremisten eine frühere Zusage gebrochen, dass sie vorerst keine ihrer selbst gebauten Raketen mehr auf Südisrael abfeuern würden, teilte das israelische Militär mit.

Die Geschosse schlugen etwa 14 Kilometer südlich der Stadt Aschkelon ein. Es habe weder Opfer noch Gebäudeschäden gegeben, aber ein Feld sei in Brand gesetzt worden. Unbekannt war zunächst, welche der militanten Splittergruppen im Gazastreifen die Raketen abgeschossen hatte.

Seit dem Ausbruch der Feindseligkeiten vergangenen Donnerstag nach einer Serie blutiger Anschläge im Süden Israels wurden mehr als 140 Kleinraketen und Granaten auf Israel abgefeuert. Die israelische Luftwaffe flog im gleichen Zeitraum 29 Angriffe gegen das Palästinenser-Gebiet am Mittelmeer. Israel hatte einschließlich der Opfer der Terroranschläge 9 Tote und etwa 50 Verletzte zu beklagen, die Palästinenser 15 Tote und ebenfalls mehr als 50 Verletzte.

Von

dpa

Kommentare (3)

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23.08.2011, 10:14 Uhr

Anerkennung oder Völkermord .

Der `friedfertige´ Abbas unterstützt Krieg gegen Israel – wenn alle Araber mitmachen

Ma’an schreibt:

Abbas sagte, die Arabische Liga habe darüber diskutiert bewaffneten Widerstand gegen Israels Besatzung zu erlauben, wenn der Antrag auf volle UNO-Mitgliedschaft fehl schlägt und dass einige Länder die Idee unterstützen.

Doch der Präsident der Palästinenser wollte keinen bewaffneten Widerstand, „außer ihr trefft alle die Entscheidung Krieg zu beginnen.“

http://haolam.de/index.php?site=dertag&id=6234

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23.08.2011, 10:22 Uhr

Tägliche Vorkommnisse, die zeigen, wer wie friedfertig ist, die von unseren Medien aber nicht weiter gegeben werden (können?):
Montag, 22.08.2011:

- 2 Qassams schlugen ein, eine in der Umgebung von Sderot,
eine im Kreis Eshkol.
- Eine auf Aschkelon geschossene Rakete wurde abgeschossen.

- 1 Qassam explodierte in offenem Gelände im Kreis Shaar HaNegev, eine weitere Rakete in offenem Gelände in Aschkelon.

- Die Luftwaffe flog wieder Angriffe auf zwei Terrorziele, eins im nördlichen, eins im südlichen Gazastreifen.

- Die Hamas tönt wieder: Waffenstillstand? Nicht, so lange Israel in der Offensive ist.

- Über Nacht wurden insgesamt 8 Raketen auf Israel abgeschossen; seit Donnerstag beläuft sich die Zahl auf 140.

- Zwischen 5 und 9 Uhr (Ortszeit) schlugen insgesamt 6 Raketen im südlichen Israel ein. Eine davon traf ein öffentliches Gebäude im Kreis Eshkol.

- Seit dem gestern von der Hamas verkündeten „Waffenstillstand“ fielen auf Israel 14 Raketen (10 Uhr Ortszeit).

- Die PRC haben eine vorläufige Einstellung der Raketenschüsse verkündet, meldet YNet. (Wie lange das dauern soll, haben sie nicht gesagt.) Außerdem gebe es einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas. (Hm... das schreibt YNet mehr als 12 Stunden, nachdem es andere meldeten und zudem die Raketen weiter flogen. Hm...)

- Eine bisher nicht bekannte Gruppe, die sich „Jihad-Widerstand“ nennt, beansprucht die Verantwortung für die Terroranschläge vom letzten Donnerstag. Ziel der Aktion sei es gewesen Verteidigungsminister Barak zu töten.

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23.08.2011, 10:23 Uhr

- Der Erez-Übergang ist seit 4 Uhr morgens geöffnet. Er wird von internationalen Journalisten genutzt.

- 150 LKW-Ladungen Waren und Gas gingen über Kerem Shalom in den Gazastreifen.

86% der Israelis sind dafür, dass der Staat die führenden Terroristen durch gezielte Tötungen beseitigt. 5% sind dagegen, der Rest ist unentschlossen. 45% glauben, dass ihr Land nach den jüngsten Ereignissen einen militärische Aktion gegen die Hamas führen sollte.

Ägypten lässt wissen, dass die Verpflichtung zum Friedensvertrag mit Israel davon abhängt, wie Israel sich verhält.

Die Terroristen prahlen mit ihren Raketen: Die PRC behaupten seit Donnerstag 101 nach Israel geschossen zu haben, der Islamische Jihad gibt mit „17 Grad-Raketen, 9 ‚107‘-Raketen und 22 Mörsergranaten“ an und die Hamas will auf einmal gar keine geschossen haben. Die PFLP reklamiert 13 Raketen und 12 Mörsergranaten für sich.

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