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14.06.2012

22:22 Uhr

Wahlkampf in den USA

Obama und Romney liefern sich Wirtschaftsduell

Ein Duell zur Primetime: US-Präsident Obama und sein Herausforderer Romney präsentieren zeitgleich ihre Wirtschaftspolitik. Während Obama Schulden abbauen will, plädiert Romney für Deregulierung und niedrigere Steuern.

Der Republikaner Romney hält sich im Wahlkampf nicht zurück: Mit dem Slogan „Obama isn't working“ („Obama funktioniert nicht“) zieht er in die Schlacht. dapd

Der Republikaner Romney hält sich im Wahlkampf nicht zurück: Mit dem Slogan „Obama isn't working“ („Obama funktioniert nicht“) zieht er in die Schlacht.

WashingtonUS-Präsident Barack Obama und sein erwarteter Herausforderer Mitt Romney haben die Präsidentenwahl im November als Entscheidung zwischen zwei grundverschiedenen Wirtschaftskursen dargestellt. In einer Wahlkampfrede in Cleveland (US-Staat Ohio) rief Obama die Wähler am Donnerstag auf, den politischen Stillstand zu beenden, der das größte Hindernis für die Genesung der Wirtschaft sei. Zeitgleich und im selben Bundesstaat attackierte Romney den „erfolglosen“ Kurs des Präsidenten.

Die US-Wirtschaft werde nicht von einem Mangel an Ideen oder technischen Lösungen gebremst, sagte Obama. „Was uns behindert, ist der Stillstand in Washington, verursacht von zwei fundamental unterschiedlichen Ansichten darüber, welche Richtung Amerika einschlagen sollte.“

Es gehe darum, starkes, nachhaltiges Wachstum zu erzeugen, die Schulden des Landes zu senken und gute Arbeitsplätze für die Mittelschicht zu schaffen. Der Ausbau erneuerbarer Energien sowie der Infrastruktur und eine ausgewogene Steuerreform seien wirtschaftliche Kernpunkte seiner zweiten Amtszeit, sagte Obama.

Romney und die Republikaner im US-Kongress stünden dagegen für weniger Regulierung und niedrigere Steuern für Reiche. Das würde die USA noch tiefer in die Rezession reißen und die Erholung bremsen. „Wir haben es versucht“, sagte Obama. „Diese Politik hat kein Wirtschaftswachstum gebracht.“

Wenige Minuten zuvor hatte Romney kritisiert, dass Obamas Wirtschaftskurs dem Land in seiner ersten Amtszeit keine Erholung gebracht habe. „Wir können den Weg weitergehen und mehr und mehr wie Europa werden, oder wir können zu den Prinzipien zurückkehren, die Amerika zu Amerika machen“, sagte Romney in Cincinatti. Obamas Regierung sehe die Wirtschaft „als ihren Feind“. Kernprojekte wie die Gesundheitsreform und die Energiepolitik zerstörten Arbeitsplätze. Beides werde er im Falle seiner Wahl im November zurückdrehen

Von

dpa

Kommentare (6)

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bjarki

14.06.2012, 23:02 Uhr

Romney hat voellig Recht. Obama ist der Willy Brandt der USA, der die Staatsquote und die Schulden erhoeht, Leistungstraeger bestraft und Amerika den kaputten europaeischen Weg gehen laesst, der in Staatsbankrotten endet, garniert mit einer Frauenquote. wenn ich das Wort Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien hoere, dreht sich mir der Magen um. Obama soll nach Deutschland umsiedeln, hier kann er nichts mehr kaputt machen, hier faellt er nicht mehr auf, zwischen Trittins, Wowis, Gabriels und den Stones, die die Ost Trulla heftig bekaempfen, weil nicht links genug. Ich hab genug von dem Mist ! Romney muss gewinnen, damit der Schwachsinn weltweit endlich einmal aufhoert.

Richtig

14.06.2012, 23:27 Uhr

Dito!

Account gelöscht!

14.06.2012, 23:42 Uhr

Genau,schluß mit dem ganzen Sozialgedusel von dem einem nur schlecht wird und auf zu neuen Kriegen und den 99% "Rest" des Volkes wieder vor den Karren der Konzerne gespannt und schön ausgenommen.Dummköpfe und Ausbeuter vereinigt euch und gebt uns wieder Republikaner,die fackeln nicht lange,die wissen woher das Geld kommt und vor allem,wo es hin gehört,nämlich in die eigene Tasche.

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