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24.07.2014

14:29 Uhr

Warnung vor Islamisten-Angriff

Terroralarm in Norwegen

Eine Terrordrohung beunruhigt Norwegen. Islamistische Kämpfer sollen einen Angriff planen, und zwar bald. Die Regierung sieht eine ernste Gefahr. Sie warnt öffentlich. Das soll die Terroristen abschrecken.

Mit starker Polizeipräsenz und öffentlichen Warnungen will die norwegische Polizei mögliche Attentäter abschrecken. ap

Mit starker Polizeipräsenz und öffentlichen Warnungen will die norwegische Polizei mögliche Attentäter abschrecken.

OsloDas norwegische Innenministerium hat am Donnerstag die Öffentlichkeit vor einer möglichen Terroraktion von Islamisten in den kommenden Tagen gewarnt. Es gebe eine Drohung, die sich aber nicht gegen konkrete Menschen oder Organisationen richte, sagte Vidar Refvik von der norwegischen Polizei bei einer Pressekonferenz am Vormittag. Der Verdacht richte sich gegen extreme islamistische Gruppen in Syrien. Die „unspezifischen, aber glaubwürdigen“ Informationen habe das Ministerium aus dem Ausland erhalten. „Ob in fünf oder zehn Tagen, ist uns nicht bekannt.“

In den nächsten Tagen werde die Polizei in höchster Alarmbereitschaft sein und größere Präsenz in Zügen, an Grenzen und Flughäfen zeigen. Dafür seien Beamte aus dem Urlaub zurückgeholt worden. „Wir wissen nicht, wo ein möglicher Angriff passieren könnte“, berichtete die Polizei. Die skandinavische Airline SAS kündigte nach Bekanntwerden der Drohung an, besondere Sicherheitsmaßnahmen einzurichten. Alle Häfen seien aufgefordert, der Polizei Ankunftslisten zu schicken. Das Osloer Rathaus wurde für Touristen geschlossen.

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Die Entscheidung, die Bevölkerung einzuweihen, sei gefallen, um die Terroristen abzuschrecken, berichtete das Innenministerium. Ministerpräsidenten Erna Solberg brach wegen der Terrorwarnung wenige Tage nach dem dritten Jahrestag der Breivik-Attentate in Oslo und auf der Insel Utøya ihren Urlaub ab. Nach der Terrortat des Massenmörders Anders Behring Breivik waren die Sicherheitsbehörden stark kritisiert worden. Zuletzt hatte die norwegische Polizei 1973 vor einem Terrorakt gewarnt - damals vor einer palästinensischen Gruppe.

Von

dpa

Kommentare (6)

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Herr wulff baer

24.07.2014, 16:09 Uhr

Herr Breivik wird sich diese Nachricht gerne zu Gemüte führen.
Ich frage mich ernsthaft, wann sich der Westen entschließt, Islamisten die Einreise zu verweigern und sie auch nicht länger zu alimentieren, sobald sie sich als Haßprediger in unseren Ländern niedergelassen haben.
Auch sollten wir mit dem Bau von Moscheen und Islam-Unterricht in unseren Schulen sehr zurückhaltend sein.

Herr Peter Dirnberger

24.07.2014, 16:27 Uhr

Wir müssen diese Leute bezahlen und fördern, das ist Vorschrift in der EU. Denken Sie an den kommenden Bürgerkrieg und Ihre Vertreibung ins gelobte Land, wo auch immer das sein wird. Huldigen Sie schon vorab Ihren Abnickern und Peinigern für soviel Güte.

Frau Margrit Steer

24.07.2014, 16:56 Uhr

Herr wolf baer
Danke!
Besser hätte ich es auch nicht sagen können.
Das westliche Gutmenschentum wird auf uns zurück schlagen.
Ganz besonders auf uns Deutsche

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