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12.02.2013

16:01 Uhr

Warum der Fischerring zerstört wird

Was Sie noch nicht über Papst-Rücktritt wussten

VonRegina Krieger

Der Rücktritt eines Papstes stellt den Vatikan und die ganze katholische Kirche vor zahlreiche protokollarische Fragen. Viele sind noch ungelöst, doch der Papst-Sprecher Lombardi löst immerhin schon einige der Rätsel.

Pater Federico Lombardi, der Pressesprecher des Vatikans. AFP

Pater Federico Lombardi, der Pressesprecher des Vatikans.

Federico Lombardi, der Pressesprecher des Vatikans, ist der Mann der Stunde. Seit 24 Stunden beantwortet der Pater geduldig jedem Journalisten, was immer dieser zum Rücktritt von Benedikt XVI. wissen will. Im Pressesaal des Vatikans, im Radio und gestern Abend auch in der meistgesehen Talkshow in Italien, „Porta a porta“ auf RAI Uno.

Lombardi ist gelassen, ausführlich, nicht genervt, trotzdem präzise. Er schafft es sogar, die gelegentlich allzu dummen Fragen der Journalisten mit Ironie zu beantworten – wie etwa die einer spanischen Korrespondentin, ob Benedikt nach seinem Tod ein Staatsbegräbnis bekommt.

Lombardis gelassene Antwort: „Das ist heute wirklich nicht die Frage.“ Selbst religionsferne Kollegen zollten ihm höchstes Lob: „Ein äußerst professioneller Journalist“.

Der Papst tritt zurück: Die Nachfolge-Debatte ist eröffnet

Der Papst tritt zurück

Die Nachfolge-Debatte ist eröffnet

Der Rücktritt kam selbst für enge Vertraute überraschend. Kardinal Meisner hielt ihn für einen Scherz. Doch schon gibt es einen Zeitplan für die Papst-Nachfolge. Der Tag im Rückblick im Liveblog von Handelsblatt Online.

In seiner täglichen Pressekonferenz gab Lombardi am Dienstag weitere Details zum Rücktritt des Papstes bekannt:

Konklave: Es gibt noch kein Datum für die Einberufung des Kardinalskollegiums, das den neuen Papst wählt. Nach dem Kirchenrecht muss das Konklave zwischen 15 und 20 Tagen nach dem (normalerweise) Tod, hier Rücktritt des Papstes einberufen werden. Die Zeit läuft ab dem 28.2.

Das Konklave: „Habemus Papam“

Das Konklave

„Habemus Papam“

Der neue Papst wird von einem Konklave gewählt, das aus den Kardinälen der römisch-katholischen Kirche besteht. Das Prozedere in der Sixtinischen Kapelle ist bis ins Detail geregelt – bis der weiße Rauch aufsteigt.

Enzyklika: Die bereits angekündigte Enzyklika zum Glauben wird nicht vor dem 28. Februar veröffentlicht, sie ist „noch nicht druckreif“. Das Dokument wird nicht als Enzyklika veröffentlicht werden.

Benedikt hatte seine vierte Enzyklika - über den Glauben - in dem von ihm ausgerufenen Jahr des Glaubens begonnen. Man werde die Überlegungen des scheidenden Papstes zum Glauben wahrscheinlich in einer anderen Form verbreiten.

Kommentare (20)

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Frank3

12.02.2013, 16:05 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Account gelöscht!

12.02.2013, 17:00 Uhr

@Frank3:
Gute Güte, können oder wollen Sie sich nicht klar ausdrücken? Sie haben etwas mitzuteilen? Prima, dann sollten Sie vorher nachdenken und eventuell erst dann "in die Tasten hauen". Ihre Kommentare sind einfach nur unterirdisch und drängen einem das Bild eines drogenabhängigen Alkoholikers auf und derartige Bilder lasse ich mich sehr ungern aufdrängen.

Zum Papst-Rücktritt: Respekt Herr Ratzinger, Sie waren "ganz oben" und klammern sich nicht mit aller Macht an die Macht, bzw. machen nicht jedes Spiel mit!

werner

12.02.2013, 17:04 Uhr


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