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04.03.2014

14:01 Uhr

Was das Ausland über uns Deutsche denkt

Zuerst belacht, dann bewundert, jetzt kopiert

VonAxel Postinett

Beinahe liebevoll werden in den USA die Vorurteile gepflegt, weil es sonst nicht so viel an Deutschland zu mäkeln gibt. Doch im politischen Amerika sieht das ganz anders aus. Da gelten die Deutschen als „deprimierend“.

Die scheinen sich zu mögen: Der amerikanische Präsident Barack Obama begrüßt Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die scheinen sich zu mögen: Der amerikanische Präsident Barack Obama begrüßt Bundeskanzlerin Angela Merkel.

San FranciscoOb Kindergarden oder Christbaum-Beleuchtung. Die Amerikaner haben den Deutschen viel zu verdanken. „Unsere Mitbürger mit deutschem Ursprung zeichnen sich in jeder Disziplin aus und öffnen unsere Gedanken für die Grenzen dessen, was Menschen möglich ist. Wenn wir über eine Hängebrücke fahren, Musik auf einem Steinway-Flügel hören oder unsere Kinder in den Kindergarden schicken, umgeben uns ihre einzigartigen Traditionen und Gebräuche. Deutsch-Amerikaner haben unsere Nation in tausendfacher Weise beeinflusst, in Industrie, Kultur und öffentlichem Leben“. Kein anderer als Barack Obama lobte am 6. Oktober 2009, dem Deutsch-Amerikanischen Tag in den USA, den Einfluss der mit 49 Millionen Menschen starken größten Einwanderergruppe in den USA. Die Grundstimmung gegenüber Deutschen ist deshalb als durchweg freundlich zu bezeichnen. Die Chancen, dass man mit jemandem ins Gespräch kommt, der deutsche Wurzeln hat und stolz darauf ist, sind nicht nur im deutschen Gürtel von Pennsylvania bis Oregon groß.

Lesen Sie diesen und andere Artikel in unserem Dossier „Wie das Ausland uns Deutsche sieht“, erhältlich als PDF im Kaufhaus der Weltwirtschaft.

Kommentare (7)

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04.03.2014, 14:51 Uhr

Die letzten beiden Sätze in dem Artikel sind ja göttlich... So ein Geschwurbel ist immerhin Propaganda in bester us-amerikanischer Manier!
Die EU sind für die Amis eher die EUSSR. Und damit ein Konkurrent weniger. Ist doch gut, wenn die Deutschen sich in Europa in die Schuldenunion ziehen lassen - da gibt's noch nicht mal Mitleid mit so viel Dummheit. Hier hab ich auch nur Mitleid mit dem Autor... "Visionen" und "politische Projekte" können ganz schön die Birne vernebeln...

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04.03.2014, 15:09 Uhr

Ein klein wenig deutsch besserwisserisch findet sich auch in diesem Artikel, z.B. zum Thema Umweltschutz, den keineswegs die deutschen Grünen erfunden haben. Dosenpfand gibt es in USA seit Jahrzehnten, Jahre bevor Trittin auf diese Idee kam. Bleifrei Benzin ist in USA seit Mitte der 70er Jahre vorgeschrieben, bei uns flogen noch 1980 die Sechszylindermotoren namhafter Automobilhersteller auseinander, weil die effiziente deutsche Technik hier enorme Anpassungsschwierigkeiten hatte, und sich lange gegen die Einführung der Katalysatortechnik sträubte.
Ja, es ist richtig, die medizinische Versorgung in USA wird privat finanziert. dafür ist deren Niveau aber um Größenordnungen höher als bei uns in Deutschland. Wenn's Sie's nicht glauben, dann besuchen Sie doch mal einen großen internationalen Medizinkongress, und vergleichen Sie mal die Beiträge der verschiedenen Länder. Sie werden sich wundern, wenn Sie hier D an USA messen wollen.

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04.03.2014, 15:13 Uhr

Danke Dissident, Sie weisen noch auf den finanzpolitischen Aspekt hin -- ich kann Ihre Meinung nur unterstreichen.

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