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17.01.2011

03:55 Uhr

Washington-Besuch

Hu wirbt für bessere Zusammenarbeit mit den USA

"Wir sollten die Null-Summen-Mentalität aus dem Kalten Krieg ablegen", fordert Chinas Präsident Hu Jintao kurz vor Abflug zu Gesprächen in Washington. Doch trotz der weichen Worte zeigte der kommunistische Politiker sich in der Sache hart.

Chinas Präsident Hu: USA und China sind aufeinander angewiesen. Quelle: Reuters

Chinas Präsident Hu: USA und China sind aufeinander angewiesen.

HB WASHINGTON. Kurz vor dem Gipfeltreffen hat Chinas Präsident Hu Jintao neue Kooperationen mit den USA in Aussicht gestellt. Dies könne in Bereichen wie der Energie, Infrastruktur-Entwicklung, dem Luft- und Raumverkehr geschehen, schlug Hu in Interviews mit dem "Wall Street Journal" und der "Washington Post" vor. "Wir sollten die Null-Summen-Mentalität aus dem Kalten Krieg ablegen."

Hart blieb Hu in Währungsfragen. Er akzeptiere die amerikanischen Argumente nicht, nach denen Peking den Yuan aufwerten soll. Die USA werfen China vor, den Kurs künstlich niedrig zu halten, um die Exportwirtschaft zu stützen. Zugleich erklärte Hu, dollar-dominierte internationale Währungssystem sei ein "Produkt der Vergangenheit".

Hu wird diese Woche die USA besuchen. Auf dem USA-China-Gipfel sollen nach Angaben der US-Handelskammer zahlreiche Wirtschaftsvereinbarungen geschlossen werden.

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