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27.01.2007

18:46 Uhr

Washington

Tausende demonstrieren gegen Irak-Krieg

Ermutigt durch den Widerstand im US-Kongress gegen eine Truppenaufstockung haben in Washington tausende Menschen für einen US-Abzug aus dem Irak demonstriert.

Zehntausende haben in Washington gegen den Irak-Krieg demonstriert. Foto: dpa dpa

Zehntausende haben in Washington gegen den Irak-Krieg demonstriert. Foto: dpa

HB WASHINGTON. Der Sender CNN sprach von zehntausenden Teilnehmern. Veranstaltet wurde die Kundgebung von der Vereinigung „United for Peace and Justice“ (Vereint für Frieden und Gerechtigkeit). Die Demonstranten waren mit Bussen aus allen Teilen der USA angereist, unter ihnen auch Angehörige von Irak-Soldaten und Militärangehörige selbst, die allerdings entsprechend Vorschriften nicht in Uniform protestieren durften.

Als prominente Sprecher auf der Kundgebung hatten sich unter anderen die Antikriegsaktivistin Jane Fonda sowie die Schauspieler Susan Sarandon, Tim Robbins, Danny Glover, Rhea Perlman und der schwarze Bürgerrechtler Jesse Jackson angesagt. Viele der Teilnehmer trugen Plakate mit Aufschriften wie „Kein Geld mehr für den Krieg“ und „Stoppt das Sterben im Irak“.

Die Demonstration galt aber nicht nur Präsident George W. Bush, der vor kurzem die Entsendung zusätzlicher 21 500 Soldaten in den Irak beschlossen hatte. Darüber hinaus wurde der seit kurzem demokratisch beherrschte Kongress dazu aufgerufen, alles in seiner Macht stehende zu tun, um einen Truppenabzug aus dem Irak zu erreichen. Im Senat soll voraussichtlich in der kommenden Woche über eine Resolution gegen die Truppenaufstockung abgestimmt werden. Sie ist allerdings nicht bindend, was viele der Demonstranten am Samstag als unzureichend anprangerten.

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