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28.02.2013

10:00 Uhr

Wegen Massenprotesten

Bulgarien zieht Neuwahlen vor

Die Neuwahlen werden in Bulgarien bereits am 12. Mai stattfinden. Angesichts der Regierungskrise hat Bulgariens Staatspräsident die Wahlen vorgezogen. Obwohl die Regierung zurückgetreten war, protestiert das Volk weiter.

Bulgaren demonstrieren vor einem Gerichtsgebäude. Der Staatspräsident hat die Neuwahlen vorgezogen. dpa

Bulgaren demonstrieren vor einem Gerichtsgebäude. Der Staatspräsident hat die Neuwahlen vorgezogen.

SofiaAngesichts der tiefen Regierungskrise in Bulgarien sollen am 12. Mai Neuwahlen stattfinden. Diesen Termin kündigte Staatspräsident Rosen Plewneliew am Donnerstag im Parlament in Sofia an. Damit werden in dem EU-Land die regulären Parlamentswahlen, die Anfang Juli stattfinden sollten, um zwei Monate vorgezogen.

Die bürgerliche Regierung von Ministerpräsident Boiko Borissow (53) war auf Druck von Massenprotesten gegen hohe Strompreise vor einer Woche zurückgetreten. Die Proteste gegen das politische Establishment des Balkanlandes gehen allerdings weiter.

Von

dpa

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