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16.01.2015

13:43 Uhr

Wegen Mohammed-Karikaturen

Zusammenstöße bei Demonstration in Pakistan

Pakistan hat den Anschlag auf „Charlie Hebdo“ verurteilt, doch viele Menschen in dem Land betrachten die Karikaturen als große Beleidigung des Islam. Bei Demonstrationen in Karachi kam es nun zu Ausschreitungen.

Bei den Protesten gegen die Karikaturen wurden mindestens zwei Menschen verletzt. AFP

Bei den Protesten gegen die Karikaturen wurden mindestens zwei Menschen verletzt.

KarachiBei Protesten gegen die Mohammed-Karikaturen der französischen Satirezeitung „Charlie Hebdo“ in Pakistan ist die Polizei gegen Demonstranten vorgegangen. Die Beamten setzten am Freitag in Karachi Wasserwerfer und Tränengas gegen Mitglieder der muslimischen Jamaat-e-Islami-Partei ein, die vor dem französischen Konsulat der Hafenstadt demonstrierten. Mindestens zwei Menschen wurden verletzt, ein AFP-Fotograf erlitt nach Medizinerangaben einen Lungendurchschuss.

Das pakistanische Parlament hatte die neueste Mohammed-Karikatur von „Charlie Hebdo“ am Donnerstag verurteilt. Ein Zweig der pakistanischen Taliban, die Jamat-ul-Ahrar, feierte die beiden Attentäter, die in der vergangenen Woche bei einem Anschlag auf das Satireblatt zwölf Menschen getötet hatten, am Freitag dafür, dass sie „die Erde von schmierigen Gotteslästerern befreit“ hätten.

Zwei schwer bewaffnete Attentäter hatten in der vergangenen Woche die Redaktion der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ gestürmt und dort und auf der Flucht insgesamt zwölf Menschen getötet. Bei einem weiteren Anschlag tötete ein Attentäter in einem jüdischen Supermarkt in Paris vier Geiseln, nachdem er zuvor bereits eine Polizistin erschossen hatte. Alle drei Attentäter wurden von der Polizei erschossen.

Von

afp

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Trantow

19.01.2015, 13:22 Uhr

Überall demonstrieren die Islamgläubige gegen Toleranz, Mienungsfreiheit, Christenverfolgung und -Tötung und für den Terror! Und was macht die Christin Frau Merkel? Sie stimmt zu! Wann setzt Sie sich für das Christentum ein? Sie will nur "Mörder im Land haben oder sind Bürgerkrieger, die sich weigern, ihr Land aufzubauen und mit dem Nachbar in Frieden zu leben, eine Bereicherung für uns??

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