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20.12.2016

22:11 Uhr

Wegen Ukraine-Krise

USA verhängen weitere Sanktionen gegen Russland

Wenige Wochen bevor Donald Trump das Amt des US-Präsidenten übernimmt, teilt das Weiße Haus nochmals gegen Russland aus. Neue Sanktionen treffen mehrere Bankmanager und Transportfirmen. Auch die EU mahnte den Kreml ab.

Das Weiße Haus hat erneut Sanktionen gegen russische Unternehmer verhängt. AP

Obama

Das Weiße Haus hat erneut Sanktionen gegen russische Unternehmer verhängt.

WashingtonWegen des Ukraine-Konflikts haben die USA weitere Sanktionen gegen russische Firmen und Geschäftsleute verhängt. Das US-Finanzministerium teilte am Dienstag mit, dass insgesamt sieben Bankmanager und Geschäftsleute von den Sanktionen betroffen seien, darunter mehrere Vertreter der Bank Rossia sowie ihrer Filialen ABR Management und Sobibank. Ebenfalls betroffen sind mehrere Baufirmen sowie Eisenbahn- und Schiffstransportfirmen, die auf der von Russland annektierten Krim-Halbinsel tätig sind.

Zudem seien zwei Schiffe als "gesperrtes Eigentum" deklariert worden, hieß es in der Mitteilung weiter. Diese Entscheidung unterstreiche die ablehnende Haltung der US-Regierung zur Annexion der Krim durch Russland, erklärte das Finanzministerium. Die Entscheidung in Washington erfolgte wenige Wochen, bevor Donald Trump sein Amt als US-Präsident antritt. Mit dem Immobilienmilliardär zeichnet sich ein russlandfreundlicherer Kurs der USA ab.

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Auch die Europäische Union hat wegen der Ukraine-Krise Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt. Am Montag verlängerte die EU die Strafmaßnahmen um weitere sechs Monate. Sowohl die USA als auch die EU wollen mit den Sanktionen Druck auf die russische Führung ausüben, damit diese ihre Zusagen der Minsker Friedensvereinbarungen für die Ukraine vollständig umsetzt. Moskau steht in dem Konflikt auf der Seite der Rebellen, die in der Ostukraine gegen die Regierung in Kiew kämpfen.

Von

afp

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