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26.01.2013

14:35 Uhr

Wegen Uno-Resolution

Nordkorea droht erneut mit Atomtest

Nach den Drohgebärden im Zuge der geplanten Uno-Sanktionen gegen das Land, hält Nordkorea weiter an seinem dritten Atomraketentest fest. Angeblich fordert das Volk sogar mehr als das.

Heftig kritisierte Aktion: Nordkoreas Raketentest im Dezember 2012. dapd

Heftig kritisierte Aktion: Nordkoreas Raketentest im Dezember 2012.

SeoulNordkorea hat erneut mit einem dritten Atomtest gedroht. Einen solchen Test fordere das eigene Volk, schrieb die offizielle Zeitung „Rodong Sinmun“ am Samstag in einem Kommentar.

Der Uno-Sicherheitsrat lasse Nordkorea keine andere Wahl, schrieb das Blatt in Bezug auf den Beschluss des höchsten Uno-Gremiums am Dienstag. Der Sicherheitsrat will die Sanktionen gegen das Land wegen des umstrittenen Raketenstarts im Dezember ausweiten. „Die Forderung des Volkes ist, dass wir sogar etwas Größeres als einen Nukleartest unternehmen sollten“, hieß es weiter. Was konkret damit gemeint sein sollte, blieb unklar.

Wegen Uno-Resolution: Nordkorea droht erneut mit Atomtest

Wegen Uno-Resolution

Nordkorea droht erneut mit Atomtest

Nach den Drohgebärden im Zuge der geplanten Uno-Sanktionen gegen das Land, hält Nordkorea weiter an seinem dritten Atomraketentest fest. Angeblich fordert das Volk sogar mehr als das.

Einen Tag zuvor hatte Nordkorea dem Nachbarland Südkorea mit militärischer Gewalt gedroht. Sollte sich Seoul an den Sanktionen beteiligen, wolle Nordkorea „physische Gegenmaßnahmen“ ergreifen, hatte das Komitee zur Friedlichen Wiedervereinigung Koreas in Pjöngjang gedroht. Sanktionen seien eine Kriegserklärung.

Nach der Uno-Resolution hatte Nordkorea mit dem Ausbau seines Atomarsenals gedroht sowie neue Raketen- und Atomtests angekündigt, die gegen die USA gerichtet sein sollten. Den USA und Südkorea wirft das kommunistische Land, das 2006 und 2009 jeweils einen Atomtest unternommen hatte, eine feindselige Politik vor.

Von

dpa

Kommentare (1)

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caesar4441

26.01.2013, 16:10 Uhr

Wieder mal eine Meldung aus dem Wahrheitsministerium.

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