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06.11.2012

04:47 Uhr

Weitere Auftritte

Obama und Romney bis zum Schluss auf Stimmenfang

Romney lässt sich bereits als 45. US-Präsident feiern. Obama ist sicher, im Weißen Haus wohnen zu bleiben. Die Umfragen zeigen keine klare Entscheidung und lassen ein historisch enges Kopf-an-Kopf-Rennen erwarten.

Hitziger Endspurt im US-Wahlkampf

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WashingtonSelbst Stunden vor Öffnung der Wahllokale in den USA haben Präsident Barack Obama und sein Herausforderer Mitt Romney noch verbissen um Stimmen gekämpft. Mit Kundgebungen vor tausenden Anhängern wollten sie am späten Montagabend (Ortszeit) das bis zuletzt ausgeglichene Rennen ums Weiße Haus noch in letzter Minute zu ihren Gunsten drehen.

In der jüngsten Umfrage der „Washington Post“ und des Senders ABC erreichte Obama zwar erstmals seit Anfang Juli landesweit wieder 50 Prozent der Stimmen, während Romney nur auf 47 Prozent kam. Doch liegt das Ergebnis wie derzeit nahezu alle Umfragen im Bereich der statistischen Fehleranfälligkeit.

US-Präsident Barack Obama. AFP

US-Präsident Barack Obama.

Vor allem in den sogenannten Swing States, wo sich die Wahl am Dienstag entscheiden dürfte, deuten die meisten Erhebungen auf ein historisch enges Kopf-an-Kopf-Rennen hin. Die Kandidaten und ihre Unterstützer hatten am Montag 15 Veranstaltungen in neun dieser besonders umkämpften Staaten auf dem Programm, um unentschlossene Wähler auf ihre Seite zu ziehen.

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Obama wollte nach Auftritten in Wisconsin und Ohio seine letzte große Kundgebung in Iowa abhalten. Dort hatte er im Januar 2008 als Präsidentschaftsbewerber seinen ersten Vorwahlsieg auf dem Weg ins Weiße Haus gefeiert. Deshalb wolle er dort auch seinen Wahlkampf beenden, teilten seine Berater mit. Danach war die Rückreise in seine Heimatstadt Chicago geplant, wo er am Dienstag mit seiner Familie auf die Wahlergebnisse warten wolle.

Romney hatte nach Stopps in Florida, Virginia und Ohio zum großen Finale in New Hampshire eingeladen. Kurzfristig setzte er aber noch für den Wahltag Auftritte in Pennsylvania und Ohio an. Experten betrachteten Romneys zusätzlichen Stimmenfang am Ende einer gut 17 Monate langen Kampagne als Hinweis darauf, wie knapp das Rennen tatsächlich ist.

Beide Kandidaten setzten am Tag vor der Entscheidung erneut auf die Strahlkraft prominenter Unterstützer. Obama trat in Ohio mit dem Rockmusiker Bruce Springsteen und dem Rapper Jay-Z auf. Romney lud den Sänger Kid Rock zu der Kundgebung in New Hampshire ein.

In einem Radiointerview äußerte der Präsident die Sorge, dass viele seiner Unterstützer den Wahlurnen fernbleiben könnten. „Wir haben genügend Wähler, um zu gewinnen, es ist nur die Frage, ob sie auch kommen“, sagte Obama.

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