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24.11.2014

10:01 Uhr

Weltbank warnt vor Klimawandel

Wenn Hitzewellen plötzlich Alltag sind

Selbst wenn die Regierungen schleunigst ihre Treibhausgas-Emissionen runterfahren würden, könnten Hitzewellen und ein Anstieg des Meeresspiegels nicht mehr verhindert werden, erklärt Weltbank-Präsident Jim Yong Kim.

Weltbank-Präsident Jim Yong Kim hat alarmierende Ergebnisse eines Klima-Berichts vorgestellt. ap

Weltbank-Präsident Jim Yong Kim hat alarmierende Ergebnisse eines Klima-Berichts vorgestellt.

OsloEinige Folgen des Klimawandels wie Hitzewellen und ein Anstieg des Meeresspiegels lassen sich nach Einschätzung der Weltbank wohl nicht mehr aufhalten. Das sei selbst dann der Fall, wenn die Regierungen schnell genug handelten, um ihre Treibhausgas-Emissionen zu senken, sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim am Sonntag in einer Telefonkonferenz.

Kim verwies auf einen Bericht mit dem Titel „Die Hitze runterdrehen – Der neuen Klimanormalität ins Auge sehen“, dessen Erkenntnisse alarmierend seien. Demnach wird unter anderem der Meeresspiegel in den kommenden Jahrhunderten stetig ansteigen. Die Temperaturen seien im Schnitt bereits um etwa 0,8 Grad seit der Industriellen Revolution geklettert.

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Dem Bericht zufolge werden vor allem die Länder in den Tropen die Folgen der Erderwärmung zu spüren bekommen. In diesen Ländern seien es wiederum die ärmsten Menschen, die besonders anfällig für zusätzliche Belastungen sind. Der von der Weltbank veröffentlichte Bericht konstatiert zudem, dass bislang als ungewöhnlich eingestufte Wetterextreme wie Hitzewellen als „neue Normalität“ eingestuft werden müssten.

Die Forscher warnten besonders vor Risiken für Menschen in Regionen, wo mehrere Klimafolgen zusammentreffen: So könnten die Anden beispielsweise unter saisonaler Wasserknappheit leiden, während dort zugleich die Lebensmittelpreise ansteigen. Die Autoren forderten daher, „die gesamte Kette der Klimafolgen zu betrachten“, also zum Beispiel Hitzewellen, die Ernteausfälle auslösen und sich wiederum so auf die Gesundheit der Menschen auswirken.

Der Bericht mahnte außerdem zu entschlossenen Anstrengungen, um eine Erwärmung um bis zu vier Grad noch in diesem Jahrhundert im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu vermeiden. In Paris soll beim Uno-Klimagipfel Ende 2015 ein neues bindendes Abkommen für die Zeit nach 2020 erreicht werden, um die Erderwärmung unter der kritischen Grenze von zwei Grad zu halten.

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

24.11.2014, 10:13 Uhr

Den Klimawandel gibt es schon seit 4,5 Millarden Jahre. Und einen vom menschengemachten CO2-Klimawandel gibt es nicht. Das Betrug und Lug an der Menschheit! Die Sonnenaktivität bestimmt darüber, wie sich unsere Klimazonen auf der Erde von Warm bis Kalt bestimmen. Das ist Fakt!

Herr Peter Weber

24.11.2014, 10:45 Uhr

Merkwürdig, dass betroffene Regionen bisher keinen Anstieg melden? Vermutlich ist der mögliche Anstieg des Meeresspiegels genauso ein Märchen wie die gesamte CO2-Lüge. Klimaforscher neigen gerne zu Übertreibungen. Laut diesen sollte der "saure Regen" den Deutschen Wald bis 2000 ausrotten, das Ozonloch sollte die Welt verbrennen und in Berlin sollten statt Bäumen dann Palmen wachsen....

Account gelöscht!

24.11.2014, 12:26 Uhr

Hitzewellen...die einzigen Hitzewellen sind gegeben, wenn die CO2-Märchenlügen Abzocker nicht mehr ihre Angstbotschaft und die Lügen vom menschengemachten CO2-Klimawandel unter das Volk (über die korrupten Medien) bringen können. EEG/Energiewende/menschengemachter CO2-Klimawandelmärchen = Abzocke am Bürger!

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