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02.08.2013

18:36 Uhr

Weltweite Reisewarnung

USA warnen vor möglichen Al-Kaida-Anschlägen

Das US-Außenministerium warnt vor Reisen – weltweit. Es gebe Hinweise auf geplante Anschläge durch Al-Kaida, teilte das Ministerium mit. Besonders US-Ziele würden die Organisationen ins Visier nehmen.

US-Außenminister John Kerry: Hinweise auf mögliche Anschläge von Al-Kaida und anderen Organisationen. ap

US-Außenminister John Kerry: Hinweise auf mögliche Anschläge von Al-Kaida und anderen Organisationen.

WashingtonWegen akuter Terrorgefahr hat das US-Außenministerium eine weltweite Reisewarnung bis Ende August herausgegeben. Hintergrund ist eine erhöhte Bedrohung durch Anschläge des Terrornetzwerks Al-Kaida, wie das State Department am Freitag in Washington erklärte. Besonders gefährdet sind demnach der Nahe Osten, Nordafrika und die arabische Halbinsel. Angesichts der verschärften Sicherheitslage ordnete die US-Regierung zudem an, am Sonntag vorsorglich 21 US-Botschaften in der gesamten muslimischen Welt zu schließen.

Nach Angaben des Außenministeriums planen Al-Kaida-Terroristen und ihre Verbündeten weiterhin Terroranschläge „sowohl in der Region, als auch darüber hinaus“. Kritisch sei der Zeitraum „zwischen jetzt und Ende August“.

In der Reisewarnung werden US-Bürger dazu aufgefordert, besondere Vorsicht bei Auslandsreisen walten zu lassen und sich bei Konsulaten und Botschaften ihrer Gastländer registrieren zu lassen. Konkret warnte das State Department, dass Gefahren unter anderem an von Touristen besuchten Orten und im öffentlichen Verkehr drohen. Bisherige Anschläge hätten unter anderem auf U-Bahnen, Züge, Flugzeuge und Boote abgezielt, hieß es in der Erklärung.

Erst am Donnerstag hatte Außenamtssprecherin Marie Harf mitgeteilt, dass die USA wegen Sicherheitsrisiken einige ihrer Botschaften und Konsulate am Sonntag schließen. Das sei als Vorsichtsmaßnahme zu verstehen, sagte sie. Die 21 US-Vertretungen könnten aber auch über den Sonntag hinaus geschlossen werden.

Der Vorsitzende des Außenausschusses des US-Repräsentantenhauses, Ed Royce, bestätigte am Freitag, dass auch die Schließung der US-Vertretungen - vor allem im Nahen Osten und Zentralasien - mit der Bedrohung durch die Al-Kaida im Zusammenhang stehen. „Es gab eine Reihe von Drohungen“, sagte der republikanische Abgeordnete. „In diesem Fall haben wir einen Schritt unternommen, um unser Personal besser zu beschützen und das sollten wir als Vorsichtsmaßnahme auch tun.“

Im vergangenen Jahr hatte das Außenministerium in Washington eine Sicherheitsnotiz an diplomatische US-Einrichtungen in muslimisch geprägten Ländern geschickt, in der vor möglicher Gewalt rund um den Jahrestag der Anschläge vom 11. September gewarnt wird.

Schließlich kam es vor Dutzenden Vertretungen zu Protesten gegen ein antiislamisches Schmähvideo eines US-Bürgers. Im libyschen Bengasi wurden Botschafter Christopher Stevens und drei weitere seiner Mitarbeiter getötet, als militante Extremisten das dortige Konsulat stürmten.

Von

ap

Kommentare (9)

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Gast

02.08.2013, 18:05 Uhr

Sieht sehr merkwürdig aus. Das ist ja so pauschal, da müssen wohl die Abhöranlagen defekt sein.

Account gelöscht!

02.08.2013, 18:07 Uhr

Man braucht mal wieder eine Rechtfertigung für die kruden Ausspähaktionen der NSA.

Aliens

02.08.2013, 18:12 Uhr

Die Amerikaner haben nix zu verlieren und sie haben soviele Atombomben und andere schreckliche Waffen und würden sie auch gerne einsetzen. Die Amis sind von Aliens unterwandert!!! Dass sind keine Menschen sondern Aliens.

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