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08.01.2013

13:53 Uhr

Weltwirtschaftsforum

Davos-Forum warnt vor „perfektem globalen Sturm“

Die Kluft zwischen Arm und Reich, die Überschuldung von Staaten, der Klimawandel - die Welt ist nach Ansicht von Experten 2013 mit zunehmenden Risiken konfrontiert.

Das WEF-Logo an einer Scheibe des Congress Centrums im schweizerischen Davos. dpa

Das WEF-Logo an einer Scheibe des Congress Centrums im schweizerischen Davos.

LondonDie wachsende Kluft bei der Entwicklung der Einkommen wird nach Ansicht von Experten immer mehr zu einer Gefahr für die Weltwirtschaft. Zusammen mit chronischen Ungleichgewichten der Haushalte vieler Staaten gehört das Auseinandergehen der Einkommensschere laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) voraussichtlich zu den „beiden vorherrschenden globalen Risiken“ der nächsten Jahre.

Weniger wahrscheinlich, aber potenziell erheblich folgenschwerer sind dem am Dienstag in London vorgestellten Bericht „Globale Risiken 2013“ zufolge ein völliger Ausfall des internationalen Finanzsystems sowie eine große Trinkwasserknappheit als Resultat des Klimawandels. „Die Welt steht wachsenden Risiken gegenüber, während die anhaltende Finanzkrise die öffentliche Aufmerksamkeit vom Klimawandel ablenkt“, warnen die Autoren der Studie.

Der Welt-Risiko-Report soll in zwei Wochen beim WEF-Jahrestreffen in Davos (23.-27.1.) diskutiert werden. Dazu werden wieder einflussreiche Wirtschaftslenker, Wissenschaftler und Politiker erwartet - unter ihnen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew. Sie wollen Möglichkeiten erörtern, die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaftssysteme gegenüber globalen Risiken zu stärken und gleichzeitig die Gefahr von Umweltkatastrophen einzudämmen. Das Motto des WEF-Treffens lautet in diesem Jahr „Widerstandsfähige Dynamik“.

„Die nationale Widerstandsfähigkeit gegenüber globalen Risiken muss Priorität erhalten, damit kritische Systeme auch im Falle einer massiven Störung funktionsfähig bleiben“, sagte der geschäftsführende WEF-Direktor und Herausgeber der Studie, Lee Howell. Eine weitere Zunahme von Treibhausgasemissionen bewerteten die Teilnehmer der weltweiten Befragung als das drittwahrscheinlichste globale Risiko nach den Folgen der wachsenden Kluft bei den Einkommen sowie der Haushaltsungleichgewichte.

Kommentare (11)

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karstenberwanger

08.01.2013, 14:28 Uhr

Der Klimawandel vollzieht sich nachweislich auf fast allen Planeten in unserem sonnensystem.....Das einzige was hier gemacht wird ist Geldmacherei und mehr nicht. Soll ich mir jetzt nächstes Jahr ne Plakette für den Jupiter kaufen? Würde mich bei den ganzen Vollpfosten nicht mehr wundern...

anonymus_007

08.01.2013, 14:29 Uhr

Die Finanzkrise ist von Menschen gemacht.
Klimawandel gab es schon zu Zeiten der Dinosaurier.
Da sollten sich die Menschen mal nicht zu wichtig nehmen und meinen "sie hätten die Erde im Griff".
Frei nach dem Motto: "wir haben beschlossen, das Klima der Erde darf sich nicht um mehr als 2 Grad erhöhen". Wer hat die Erde gefragt was sie dazu meint?

hafnersp

08.01.2013, 14:50 Uhr

Finanzinteressen und Klimaschwindel sind eng miteinander verbunden. Hier ein schöner Überblick über die Hintergründe:

http://www.goldseiten.de/artikel/159047--Klimawandel-und-Energiewende---wie-man-mit-Mythen-Billionen-verbrennen-kann.html

Hier noch quasi vom "Weltklimarat" persönlich, was wirklich dahintersteckt:

"Zunächst mal haben wir Industrieländer die Atmosphäre der Weltgemeinschaft quasi enteignet. Aber man muss klar sa-gen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.“
Prof. Otmar Edenhofer, Potsdamer Institut für Klimaforschung, stellvertretender Vorsitzender des IPCC, http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/klimapolitik-verteilt-das-weltvermoegen-neu-1.8373227

Aber Vorsicht, liebe Klimaleugner. Die Klimamafia ist mittlerweile so verzweifelt, daß sie über die Todesstrafe für "Klimaleugner" nachdenkt:
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:rqQOIJaq-HkJ:www.uni-graz.at/richard.parncutt/climatechange.html+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

Liebes HB (und Konsorten: laßt es endlich! Der Schwindel ist schon spätestens mit den Klimagate-Emails aufgeflogen.

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