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23.09.2011

03:56 Uhr

Wiederaufbau

Afghanistan soll Handels-Drehscheibe werden

Afghanistan wirbt um ausländische Investitionen. Diese Gelder sollen in einer neuen Initiative gebündelt werden, die Deutschland, die USA und Afghanistan tragen. Der Name: Neue Seidenstraße.

Wenn die Kämpfe enden, kann der Wiederaufbau beginnen. dapd

Wenn die Kämpfe enden, kann der Wiederaufbau beginnen.

New York Der Wiederaufbau in Afghanistan soll durch eine engere wirtschaftliche Verflechtung mit den Nachbarstaaten unterstützt werden. Dazu wurde am Donnerstag in New York am Rande der UN-Generalversammlung eine Initiative mit dem Namen „Neue Seidenstraße“ aus der Taufe gehoben.

Ziel ist es, das Land am Hindukusch wie in früheren Jahrhunderten zu einer regionalen Handels-Drehscheibe zu machen. Das Vorhaben wird von den USA, Deutschland und Afghanistan getragen.

Vergleichbare Initiativen kamen in den vergangenen Jahren kaum voran. Im Namen lehnt sich das „New Silk Road“-Konzept an die Seidenstraße an, deren wichtigste Route früher Ostasien mit dem Mittelmeer verband.

US-Außenministerin Hillary Clinton hob den Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Aufschwung und politischer Stabilität hervor. „Afghanistan braucht zu Hause eine nachhaltige Wirtschaft, die nicht von internationaler Hilfe abhängig ist.“ Dazu könne die gesamte Region einen Beitrag leisten. Der afghanische Außenminister Zalmay Rassoul warb bei dem Treffen um ausländische Investitionen.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Klappehalten

23.09.2011, 09:00 Uhr

Prima Idee! Dann bekommen die Taliban auch noch eine kostenlose Infrastruktur für ihre Drogengeschäfte geliefert. So macht Krieg Spaß!

Politiker = Volltrottel!

Account gelöscht!

23.09.2011, 10:04 Uhr


Vor Schiss den Drogenhandel in Afghanistan nicht bekämpofen, auf der anderen Seite auch noch Gelder verprassen, noch dazu im Heroinproduzentenland.
Manche Menschen leben auch in Führungspositionen neben der Kappe. König gib zu, Afghanistan ist nicht zu befrieden.

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