Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.07.2014

12:39 Uhr

Wiedergewählt

Martin Schulz bleibt EU-Parlamentspräsident

Mit 409 von 621 Stimmen holt Martin Schulz bei der Wahl zum EU-Parlamentspräsidenten die absolute Mehrheit. Es ist die zweite Amtszeit des SPD-Politikers. In zweieinhalb Jahren muss er den Posten aber abgeben.

Startet in seine zweite Amtszeit als EU-Parlamentspräsident: der Spitzenkandidat der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) Martin Schulz. dpa

Startet in seine zweite Amtszeit als EU-Parlamentspräsident: der Spitzenkandidat der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) Martin Schulz.

StraßburgDas neu konstituierte Europaparlament hat den SPD-Politiker Martin Schulz (58) wieder zu seinem Präsidenten gewählt. Schulz erhielt am Dienstag in Straßburg bereits im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit. Von 621 abgegebenen Stimmen entfielen auf den deutschen Sozialdemokraten 409 Stimmen.

Schulz tritt damit seine zweite Amtszeit an. Er war auch in den vergangenen zweieinhalb Jahren Präsident des Parlaments. Nach Absprache mit den Christdemokraten, die mit 221 die größte Fraktion bilden, soll der Vorsitz in zweieinhalb Jahren an die Christdemokraten übergehen.

Eher symbolische Kandidaten waren die österreichische Abgeordnete Ulrike Lunacek von den Grünen, der Brite Sajjad Karim von den Konservativen und Reformisten sowie der Spanier Pablo Iglesias von der radikalen Linken. Die Grünen wollten mit ihrer Kandidatin gegen das Personalpaket von Christdemokraten und Sozialdemokraten protestieren.

Von

dpa

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Thomas Behrends

01.07.2014, 14:10 Uhr

Wenn ich Martin Schulz als Europa Super-Technokrat schon im Fernsehen oder im Internet sehe, bekomme ich automatisch Brechreiz.

Es sind diese Schmarotzer, die sich finanziell lukrative Jobs sichern, so tun, als gehörten sie keiner Lobby an (in Wirklichkeit stehen sie bei Verbänden und Unternehmen überall "als Berater" oder "Redner" auf der Gehaltsliste) und zudem von den Steuerzahlern der EU-Staaten bezahlt werden.

Gleichzeitig singen sie das Hohelied auf das "moderne" (friedliche, in meinen Augen aber veraltete!) Europa und schaffen sich somit eine Legitimation für ihr jahrelanges Aushalten und Versagen.

EU in dieser Form: Nein danke!

Das ist doch ein mieser Korruptions-Stadl.

Herr Hans Brandl

01.07.2014, 15:17 Uhr

Die Realität sieht wesentlich interessanter aus , siehe die Webseite des EU Parlaments .
Er kann sich gerade einmal auf ca 55% der Abgeordneten stützen !
Die anderen haben sich enthalten oder die nach Meinung des HB-Praktikanten "symbolischen Kandidaten" gewählt und das sind immerhin ca. 200 Stimmen, die Hälfte des Schulz Ergebnisses!
Das wird in Zukunft viel Geld kosten um die Abgeordneten zu motivieren ihn weiter zu unterstützen!

Auf der Webseite des EU Parlaments liest sich das schon interessanter:
Abgegebene Stimmen: 723
Ungültige Stimmen: 111
Gültige Stimmen: 612
Notwendige absolute Mehrheit: 307

Stimmen für die Kandidaten:
Martin Schulz (S&D, DE) 409: somit wurde Schulz zum Präsidenten des Europäischen Parlamentes gewählt
Sajjad Karim (EKR, UK) 101
Pablo Iglesias (GUE, ES) 51
Ulrike Lunacek (Grüne/EFA, AT) 51

Herr Helmut Paulsen

01.07.2014, 20:26 Uhr

Herr M.Schulz, ein furchtbarer Typ. Wäre er doch bloss Bibliothekar geblieben. "Hinterzimmer-Politiker" genau wie Frau Merkel und Herr Juncker.

Frau Viviane Reding hat mit ihrer überheblichen Art soviel Schaden angerichtet bei den Bürgern. Man wurde von ihr nur vor den Kopf gestossen mit ihrer Arroganz.

Furchtbar war das. Genau wie Frau Roth von den GRÜNEN immer agressiv "wie mit Schaum vorm Mund" die Menschen anbrüllt.

Oder auch Herr van Rompuy wie über das Parkett schwebend, unnahbar, abgehoben.

Solche Leute verderben durch ihr fehlendes Charisma jede Akzeptanz bei den Bürgern, einfach unsympatisch von vorn bis hinten.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×