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29.12.2014

07:56 Uhr

Wiedervereinigung Korea

Südkorea bietet Gespräche an

Das neue Jahr könnte eine Annäherung bringen: Seoul bietet Pjöngjang Gespräche an und will sich im Januar über ein geeinigtes Korea beraten. Die nordkoreanische Führung hat bislang nicht auf die Offerte reagiert.

Noch ist unklar, wie die nordkoreanische Führung auf die Offerte aus Seoul reagiert. dpa

Noch ist unklar, wie die nordkoreanische Führung auf die Offerte aus Seoul reagiert.

SeoulSüdkorea hat Nordkorea für das neue Jahr Gespräche über eine Annäherung angeboten. Dabei sollen Wege zur Wiedervereinigung der beiden Länder erörtert werden, teilte der zuständige Minister Ryoo Kihl Jae am Montag mit. Konkret sollen sich die Beratungen im Januar um Austauschprogramme, gemeinsame Projekte und gesetzliche Rahmenbedingungen für ein geeintes Korea drehen.

Doch ist unklar, wie Pjöngjang auf die Offerte aus Seoul reagiert. Bisher hat die kommunistische Führung alle südkoreanischen Pläne zur Wiedervereinigung als Versuch betrachtet, Nordkorea einzunehmen. Erst im Juli hatte Seoul eine Kommission zu dem Thema ins Leben gerufen, was eine wütende Reaktion Pjöngjangs nach sich zog. Vielmehr strebt die nordkoreanische Führung ein vereinigtes Korea unter ihrer Führung an.

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Von

ap

Kommentare (1)

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Herr Carsten Härtl

29.12.2014, 11:46 Uhr

Liebe Südkoreaner: Daraus wird so nichts, Ihr müsst Euch erst die USA vom Leib schaffen! Bekanntlich wird die Kommunikation der Staatspräsidentin Frau Park und im Rest des Landes vom NSA abgehört. D.h. die haben mit dem Sony-FBI Skandal schon im Vorfeld ihres Terminkalenders dafür gesorgt, dass der erneute Friedensvorstoß ein Rohrkrepierer wird, so wie sie es vor oder während allen Entspannungsinitiativen der letzten 2 Jahre getan haben. Der dicke Diktator hat allen Grund, mal wieder wütend auf die USA zu sein, die seine Ermordung als Filmkomödie zelebrieren, ihm ohne Beweise den Sony-Hack anhängen und mit dieser Anschuldigung sein Land auch noch als Achse des Bösen brandmarken. Solange die US-Truppen den Süden besetzen, dort massiv aufrüsten und dessen Außenpolitik vom Pentagon aus steuern, wird der Norden nicht auf die Verlockungen einer Annäherung eingehen.

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