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07.09.2016

16:32 Uhr

Wikileaks und der US-Wahlkampf

Assange kündigt neue Enthüllungen zu Clinton an

US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gerät erneut ins Visier der Enthüllungsplattform Wikileaks. Deren Gründer Julian Assange will in der nächsten Woche neue Dokumente über die Demokratin veröffentlichen.

Wikileaks-Gründer Julian Assange will in der kommenden Woche sensible Dokumente über die Präsidentschaftsbewerberin veröffentlichen. AP

Hillary Clinton

Wikileaks-Gründer Julian Assange will in der kommenden Woche sensible Dokumente über die Präsidentschaftsbewerberin veröffentlichen.

WashingtonWikileaks-Gründer Julian Assange hat nach wochenlangen Ankündigungen angeblich sensibler Dokumente über Hillary Clinton nun eine Veröffentlichung für nächste Woche in Aussicht gestellt. Assange sagte bei Fox-News, dies werde große Auswirkungen auf den US-Präsidentschaftswahlkampf haben. Details nannte er nicht, die Dokumente werden sich aber voraussichtlich um die E-Mail-Affäre Clintons drehen.

Clinton hat in ihrer Zeit als Außenministerin vorschriftswidrig einen privaten E-Mail-Server für ihre Kommunikation benutzt. Das FBI schloss seine Ermittlungen mit der Bewertung „grob fahrlässig ab“, sah aber keine strafbare Handlung oder Absicht.

Assange hat mehrfach betont, wie wenig er Clinton und ihre Politik leiden konnte und kann. Bei Fox sagte er, eine Präsidentschaft Clintons sei gefährlich. Zu Donald Trump äußerte sich Assange nicht.

Die Termine bei der US-Wahl 2016

09. Oktober

Fernsehdebatte der Präsidentschaftskandidaten in St. Louis, Missouri.

19. Oktober

Fernsehdebatte der Präsidentschaftskandidaten in Las Vegas, Nevada.

08. November

Wahltag: Landesweite Abstimmung über den Präsidenten, das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats; dazu Landeswahlen und Volksabstimmungen in zahlreichen Bundesstaaten und Kommunen.

20. Januar 2017

Vereidigung des neuen Staatsoberhaupts.

Die „New York Times“ hatte kürzlich nachgewiesen, dass Veröffentlichungen von Wikileaks oft russischen Interessen in die Hände spielen. Auch gibt es in einigen US-Medien eine Debatte darüber, ob über Clintons E-Mails unangemessen intensiv berichtet wird und Trump mehr und mehr so etwas wie Narrenfreiheit hat.

Assange lebt seit über vier Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London, um sich einer Auslieferung nach Schweden zu entziehen.

Von

dpa

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