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15.01.2009

09:53 Uhr

Wirtschaft ankurbeln

US-Konjunkturpaket kostet mehr

Das von dem künftigen US-Präsidenten Barack Obama geplante Konjunkturprogramm wird offenbar größer als zuletzt erwartet: Nach Informationen aus Regierungskreisen könnte es 75 Milliarden Dollar mehr kosten.

Der designierte US-Präsident Barack Obama wird vielleicht noch am Donnerstag die Details des geplanten Konjunkturprogramms vorstellen. Foto: Reuters Reuters

Der designierte US-Präsident Barack Obama wird vielleicht noch am Donnerstag die Details des geplanten Konjunkturprogramms vorstellen. Foto: Reuters

HB WASHINGTON. Das von den Spitzen der demokratischen Kongressmehrheit und Obamas Beratern erarbeitete Paket habe ein Volumen von 850 Milliarden Dollar, sagte ein Regierungsvertreter am Mittwoch in Washington. Zuletzt war davon die Rede, dass die Regierung die Wirtschaft im Kampf gegen die seit einem Jahr andauernde Rezession mit rund 775 Milliarden Dollar anschieben will.

Einzelheiten nannte der Regierungsvertreter nicht, der namentlich nicht genannt werden wollte. Es wird aber erwartet, dass das Programm, das bereits am Donnerstag vorgestellt werden könnte, eine Kombination aus Steuerentlastungen und staatlichen Investitionen in die Infrastruktur sein wird. Zudem sollen mit seiner Hilfe rund drei Millionen Arbeitsplätze bewahrt oder geschaffen werden.

Einige Republikaner und konservative Demokraten haben sich aber besorgt gezeigt, dass die enormen Kosten den Haushalt sprengen könnten. Nach einer Schätzung des Haushaltsbüros des Kongresses (CBO) wird Obama in seinem ersten Amtsjahr mit einem Haushaltsdefizit in Rekordhöhe zu kämpfen haben. Demnach wird der Fehlbetrag 2009 bei 1,186 Billionen Dollar liegen, mehr als doppelt so hoch wie im vergangenen Jahr.

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