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21.02.2012

21:58 Uhr

Wirtschaftliche Einbußen

Arabische Revolten kosteten Milliarden

Die Revolten in den arabischen Ländern haben nach Schätzungen von Geschäftsleuten die Wirtschaft mehr als 100 Milliarden Dollar gekostet. Sie forderten die Regierungen auf, wirtschaftlich enger zusammen zu arbeiten.

Die Revolten in der arabischen Welt haben die Wirtschaft Milliarden gekostet. dpa

Die Revolten in der arabischen Welt haben die Wirtschaft Milliarden gekostet.

DohaDie Revolten in den Ländern des arabischen Frühlings waren dort mit wirtschaftlichen Einbußen von mehr als 100 Milliarden Dollar (75,5 Milliarden Euro) verbunden. Zu diesem Ergebnis kamen etwa 400 arabische Geschäftsleute am Dienstag zum Abschluss einer zweitägigen Konferenz im katarischen Doha.

Unter Berufung auf Statistiken der Arabischen Organisation für Arbeit hieß es weiter, die durchschnittliche Arbeitslosenrate in den arabischen Ländern liege zwischen 14 und 20 Prozent. Von der Gesamtbevölkerung von 300 Millionen Menschen seien mehr als 35 Millionen arm.

Die Konferenz appellierte an die arabischen Regierungen, ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit zu verstärken, Geschäftsleuten gute Bedingungen einzuräumen und ausländische Beschäftigte durch arabische zu ersetzen. Die Länder des arabischen Frühlings wie Tunesien, Ägypten und Libyen, deren autoritäre Herrscher seit Januar 2011 gestürzt wurden, sind mit einer Zuspitzung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten einschließlich der Arbeitslosigkeit konfrontiert. Seinerzeit gehörten diese mit zu den Auslösern der Volksaufstände.

Von

afp

Kommentare (5)

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weltenbrand

21.02.2012, 22:45 Uhr

Zur Hölle mit eurem "Kostengeschwätz" - die Menschen sollen wohl "alternativlos" jedes noch so bestialische Zumutungsregime ertragen. Widerliche Einschüchterungspropaganda gegen die Menschen hierzulande - hoffentlich sieht man bald die Laternen vor lauter Galgen nicht mehr!!!

Marut

21.02.2012, 22:54 Uhr

Wer genau hat welche Einbußen erlitten und in welcher Höhe? Kann das Handelsblatt da bitte wenigstens einen einzigen Beleg vorweisen, wenn es schon derartig gesteuerte Falschmeldungen in Umlauf bringt? Journalismus gründet doch meines Wissens immer daruaf, dass wenigstens zwei unabhängige, überprüfbare Informationsquellen existieren. Ansonsten bewegt man sich auf BILD Niveau.

Wutbuerger

21.02.2012, 22:55 Uhr

"Die Konferenz appellierte an die arabischen Regierungen, [...] ausländische Beschäftigte durch arabische zu ersetzen."

Das klingt immerhin interessant.

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