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08.09.2011

20:09 Uhr

Wirtschaftskrise

Spanien hält an Wachstums- und Defizitziel fest

Trotz Abkühlung der Weltwirtschaft: Spanien ist optimistisch. Das Land erwartet keinen Konjunkturdämpfer und hält an der Jahresprognose fest.

Trotz Wirtschaftskrise: Spaniens Neuverschuldung soll 2011 nicht mehr als sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen. dpa

Trotz Wirtschaftskrise: Spaniens Neuverschuldung soll 2011 nicht mehr als sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen.

MadridSpaniens Regierung erwartet keinen nennenswerten Konjunkturdämpfer durch die Abkühlung der Weltwirtschaft. „Wir können nicht ausschließen, dass diese generelle Verlangsamung sich geringfügig auf uns auswirken wird“, sagte Wirtschaftsministerin Elena Salgado am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Aber die Regierung halte an ihrer Konjunkturprognose für dieses Jahr fest, wonach die Wirtschaftsleistung um 1,3 Prozent zulegen soll. Salgado bekräftigte zugleich das Defizitziel des Landes. Dieses werde seine Zusage erfüllen, stellte sie in Aussicht.

Demnach soll die Neuverschuldung 2011 nicht mehr als sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen. Viele Volkswirte sind besorgt, dass eine mangelnde Haushaltsdisziplin in manchen der 17 spanischen Regionen die Sparpläne der Regierung in Madrid unterminieren könnte. Salgado räumte ein, dass es mitunter Nachholbedarf gebe. Zwar hätten fünf Regionen einen Haushaltsüberschuss oder ein Defizit im Rahmen der Vorgaben für 2011 berichtet, andere aber müssten so schnell wie möglich zusätzliche Schritte gehen, um die Ziele zu erreichen. Diese Regionen müssten nächste Woche bei einem Treffen mit der Zentralregierung ihre Maßnahmen im einzelnen erläutern, sagte die Ministerin.

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