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16.01.2009

07:19 Uhr

Wirtschaftskrise

US-Senat bewilligt Rettungspaket-Gelder

Der künftige US-Präsident Barack Obama kann sofort nach seinem Amtsantritt auf die verbliebenen 350 Milliarden Dollar des Rettungspaktes für die Finanzbranche zurückgreifen. Der US-Senat hat die nötigen Gelder bewilligt.

Durch den Beschluss des US-Senats stehen dem künftigen US-Präsidenten Barack Obama die Mittel für den Kampf gegen die Rezession zur Verfügung. Foto: dpa dpa

Durch den Beschluss des US-Senats stehen dem künftigen US-Präsidenten Barack Obama die Mittel für den Kampf gegen die Rezession zur Verfügung. Foto: dpa

HB WASHINGTON. Der Senat gab am Donnerstag die zweite Hälfte des 700 Milliarden Dollar schweren Regierungsprogramms für das Finanzministerium frei. Für Obama ist dies noch vor seinem Amtsantritt am Dienstag ein wichtiger politischer Sieg im Kampf gegen die Rezession. Zwar könnte das Repräsentantenhaus in der kommenden Woche noch gegen die Freigabe der Gelder stimmen. Dies hätte aber nur symbolische Bedeutung. Für eine Blockade hätten beide Kammern des Kongresses ihr Veto einlegen müssen.

Zugleich legte die demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus einen mit Obama erarbeiteten Entwurf für ein Konjunkturprogramm im Volumen von 825 Milliarden Dollar vor. Obama sprach von „einer wichtigen Anzahlung“ für die dringlichsten Herausforderungen. Gemeinsam mit der zweiten Hälfte des Bankenrettungspakets könnte Obama damit knapp 1,2 Billionen Dollar im Kampf gegen die Rezession einsetzen.

Der scheidende Präsident George W. Bush hatte am Montagabend auf Wunsch seines Nachfolgers beim Kongress formell grünes Licht für die zweite Tranche des Bankenrettungsprogramms beantragt. Damit sollte sichergestellt werden, dass die verbliebenen Gelder direkt nach der Amtsübernahme Obamas zur Verfügung stehen.

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