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23.01.2012

14:45 Uhr

„Wirtschaftslage ungünstig“

Spanien bläst Flughafen-Privatisierung ab

Um massiv Schulden abzubauen plante die spanische Regierung, die zwei größten Flughafen des Landes zu verkaufen. Nun liegt die Privatisierung vorerst auf Eis. Der Grund: Die ungünstige Wirtschaftslage.

Der Flughafen Barajas in Madrid: Der geplante Verkauf ist vorerst vom Tisch. Reuters

Der Flughafen Barajas in Madrid: Der geplante Verkauf ist vorerst vom Tisch.

MadridDie neue spanische Regierung legt die Privatisierung der beiden größten Flughäfen des Landes auf Eis. Dies kündigte Infrastrukturministerin Ana Pastor am Montag an. Die derzeitige Wirtschaftslage sei ungünstig für einen Verkauf, sagte Pastor bereits kürzlich. Zu den Interessenten gehörten der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und der spanische Infrastrukturkonzern Ferrovial.

Zum Abbau der horrenden Schulden hat die Vorgängerregierung im vergangenen Jahr ein umfangreiches Privatisierungsprogramm aufgelegt. Mit dem Verkauf des Madrider Flughafens Barajas und des Airports El Prat in Barcelona wollte der Staat 5,3 Milliarden Euro einnehmen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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www.steuerembargo.co.de

23.01.2012, 15:06 Uhr

Klar doch, die Rettungsschirme bekommen eine neue Bespannung und schon ist alles wieder in Butter. Wo sind denn Probleme?
Geld gibt es in Deutschland im Überfluss und auch die anderen Banken sind geflutet worden und werden weiter geflutete, sobald sie das für sinnvoll halten!
Wo soll denn das Geld hin? Keiner will es mehr haben und so kommt auch Spaniens Regierung Liquidität ohne Ende!
Sparen, wieso sparen, wer spart hier in Europa und in den USA? Doch wohl niemand wirklich, im Gegenteil!

Hast Du als Gehaltsempfänger mit 10.000 €/Monat schon 500 Millionen Schulden, dann kommt's doch wirklich auf weitere 500 nicht mehr an. Zurückzahlen ist so oder so nicht möglich!
Man glaubt nicht, wie simpel die Politiker denken können, die über Trillionen entscheiden!

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