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17.01.2013

13:36 Uhr

Wirtschaftswachstum

EZB sieht besseren Zeiten entgegen

Dieses Jahr wird sich die Wirtschaft im Euro-Raum erholen - schreibt die EZB in ihrem Monatsbericht. Die Zentralbank sieht mehr Vertrauen an den Finanzmärkten. Doch in der Realwirtschaft ist davon noch nichts zu spüren.

EZB-Chef Mario Draghi. Die Wirtschaft werde sich laut Monatsbericht erholen. Reuters

EZB-Chef Mario Draghi. Die Wirtschaft werde sich laut Monatsbericht erholen.

Frankfurt/MainDie Europäische Zentralbank (EZB) erwartet im Laufe dieses Jahres eine Erholung der Wirtschaft im Euroraum. In jüngster Zeit hätten sich verschiedene Konjunkturindikatoren „weitgehend stabilisiert, wenn auch auf niedrigem Niveau“, schreiben die Frankfurter Währungshüter in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht. Das Vertrauen an den Finanzmärkten habe „merklich zugenommen“, bekräftigte die EZB.

Notenbank-Präsident Mario Draghi hatte nach der letzten EZB-Sitzung vor einer Woche erklärt, Krisenländer könnten sich wieder günstiger am Anleihemarkt finanzieren, Kapital fließe zurück in den Euroraum und die Abhängigkeit der Banken vom Zentralbankgeld sei spürbar gesunken. Doch die Verbesserungen seien in der Realwirtschaft noch nicht angekommen.

Im EZB-Bericht heißt es, nun sei entscheidend, dass die Regierungen auf ihrem Reformpfad fortschritten und Banken ihre Bilanzen stärkten, damit die EZB-Politik des billigen Geldes auch in den Krisenländern ankomme. „Die Solidität der Bankbilanzen wird von wesentlicher Bedeutung sein, wenn es darum geht, sowohl eine angemessene Bereitstellung von Krediten an die Wirtschaft als auch die Normalisierung aller Finanzierungskanäle zu unterstützen.“

Zum Jahresauftakt muss sich der Währungsraum nach Einschätzung der EZB jedoch zunächst noch auf Gegenwind einstellen: „Insbesondere die notwendigen Bilanzanpassungen im finanziellen und nichtfinanziellen Sektor sowie die anhaltende Unsicherheit werden die Wirtschaftsentwicklung weiterhin belasten.“

Von

dpa

Kommentare (4)

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Hegglin

17.01.2013, 17:22 Uhr

Ist das wieder Zweckoptimismus, bringen Krisenstaaten wieder neue Staatsanleihen an den Markt??? Wie soll es eine Erholung der Wirtschaft geben, wenn sich die Bank unter einander nicht mal Trauen, und sie die Schrottstaatsanleihen durch den Politischen Druck Kaufen müssen, so wie die Aufstockung vom Harten Kapital. Und das EZB Geld nicht in der Wirtschaft ankommt. Die Leute für den Konsum immer wie weniger Geld haben. Die EZB hätte die Milliarden besser, durch Kredite mit vernünftige Verzinsung den Mittel-, und Klein Unternehmen gegeben. Den die sind das Rückgrat der Wirtschaft in den Ländern. Das gibt den Wirtschaftlichen Aufschwung, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen für den Staat.

Hegglin

17.01.2013, 17:25 Uhr

Ist das wieder Zweckoptimismus, bringen Krisenstaaten wieder neue Staatsanleihen an den Markt??? Wie soll es eine Erholung der Wirtschaft geben, wenn sich die Bank unter einander nicht mal Trauen, und sie die Schrottstaatsanleihen durch den Politischen Druck Kaufen müssen, so wie die Aufstockung vom Harten Kapital. Und das EZB Geld nicht in der Wirtschaft ankommt. Die Leute für den Konsum immer wie weniger Geld haben. Die EZB hätte die Milliarden besser, durch Kredite mit vernünftige Verzinsung den Mittel-, und Klein Unternehmen gegeben. Den die sind das Rückgrat der Wirtschaft in den Ländern. Das gibt den Wirtschaftlichen Aufschwung, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen für den Staat.

r-tiroch@t-online.de

17.01.2013, 17:34 Uhr

notwendige Bilanzanpassungen ist ein schönes umschriebenes Wort für Bilanzbetrug.

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